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Dritter Sieg in Folge

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Es läuft wieder, der FCK fährt mit dem 3:0 gegen den FC Dübendorf seinen dritten Sieg in Folge ein. Vollkommen richtig, wenn Kürsat Ortancioglu den geradezu fatalen Rückrundenstart gegen den FC Frauenfeld im Trainertalk nochmals erwähnt. Dieses Spiel hat uns im Rückblick mindestens 9 Punkte gekostet und mit diesen Punkten wäre man im Spitzentrio. Seis drum, ich habe den Eindruck die Mannschaft wächst an dieser Erfahrung – und mit ihr der ganze Verein, welcher mit einer ungewohnten Gelassenheit auf die Niederlagenserie der vergangenen Monate reagierte.

Im Spielbericht vom FC Dübendorf findet sich noch dieses:

Den Kommentar des Tages liefert der Kreuzlinger Grillmeister. Erst warnte er vor der Schärfe der Chiliwurst, worauf Torhütertrainer Heinz Büchi nach einem ersten Bissen entgegnete, diese sei «nicht so scharf, ganz harmlos». «So wie ihr Fussball spielt, die Wurst passt zu euch», sein hartes, aber nicht ganz unwahres Fazit.

Der aufmerksame Leser wird es gemerkt haben, ich schwänzte das Auswärtsspiel in Buchs und auch im nächsten Spiel beim FC Freienbach werde ich nicht dabei sein. Wir bauen die nächsten 6 Monate unser 90-jähriges Haus in Oberaach komplett um, nebst zwei Kleinkindern und Beruf, da muss man auch mal verzichten können.

Jetzt noch bis am Mittwoch abstimmen für den “Hafetschutter der Saison“, es zeichnet sich ein sehr knapper Ausgang ab!

1 Comment

  1. Willkommen FC Amriswil in der 2. IR! Und der FC Frauenfeld? Er dürfte das noch notwendige Pünktlein in den zwei letzten Partien zum Nicht-Abstieg locker schaffen – sagen wir mal. Und am See hat sich nach einer ordentlichen Delle der FC Kreuzlingen in den drei letzten Spielen wieder zu einem ansprechenden Gegner hochgerappelt.

    Drei kantonale Derbys könnten somit 2018/19 “Fussball-Thurgau” attraktiv bereichern. Es wäre dringend notwendig, dümpeln doch kantonal die Zuschauerzahlen gefährlich schwach vor sich hin – wie oft schon erwähnt (Ist aber kein ausschliesslich kantonales Phänomen!).

    Wenn man berücksichtigt, dass es bereits in dieser Liga, der fünften von oben gezählt, enorme Anstrengungen der Vereinsleitungen braucht, um eine erste Mannschaft zu stellen, welche diese durchaus sehenswerte Amateur-Klasse wenigsten halten kann, so steht dem gegenüber die schwache Honorierung der sportlichen Leistungen durch ein Zuschauerinteresse, das dringend zu den Gründen zu hinterfragen wäre. Im Gegensatz dazu ist es sehr erfreulich, wie die vielen Sponsoren den Amateurfussball unterstützen. Auch – oder besonders! – in Kreuzlingen. Dies soll mal gewürdigt sein! Und die Unterstützung gilt ja letztlich nicht nur dem Fanionteam, sondern allen Mannschaften des Traditions-Clubs: von sehr jung bis zu den Senioren und den Bodenseekickers. Es ist ohne Zweifel davon auszugehen, dass einer sinnvollen Freizeitbetätigung sportlicher Art, wie auch dem Zuschauerinteresse am sportlich Gebotenem eine wichtige gesellschaftsfördernde Funktion unterlegt ist. Jedes Dorf, jede Stadt, profitiert davon. Vereine, Clubs, ihre Arbeit, sind integraler Bestandteil einer funktionierenden Gemeinschaft. Sie schaffen diese ganz entscheidend mit!

    Um diese Arbeit auf einer Ebene ausführen zu können, die entsprechend bauliche Infrastrukturen zum erfolgreichen Wirken benötigt, ist – neben ehrenamtlicher Tätigkeiten aller Art! – auch die Öffentlichkeit gefordert (eine Stadt – z.B.). Sie hat jene “Bausteine” zu liefern, welche nun mal einer sportorientierten, modernen Stadt gerecht werden können. Hat das mit dem Zuschauerinteresse zu tun? Zum Teil sicher dort, wo man sich für zwei Stunden vielleicht ähnlich angenehme Voraussetzungen vorstellen könnte – bei Sonne oder Regen! -, wie sie durchschnittlich “zuhause” vorhanden sind. Gegrillte Würste, Getränke, sind selbstverständlich fussballerisch vor Ort. Gehört ligaunabhängig einfach dazu.

    Und so wären wir denn in Oberaach gelandet, wo – wie bei “Hafetschutter” zu lesen ist, ein 90-jähriges “Zuhause” derzeit “komplett umgebaut” wird. Auch der noch deutlich ältere FCK muss immer wieder mal umgebaut werden, um den neuzeitlichen Ansprüchen genügen zu können. Nehmen wir mal an, dass in Oberaach, wie in Kreuzlingen, stets “öppis Gschiits usechunt”.

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