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Es lebe die Fanzine-Kultur!

Wenn ich meine deutsche Post abhole, ist es jeweils wie Weihnachten!

Der Vollständigkeit halber danke ich allen Einsendern der letzten Wochen: Jan (Altona-Fanzines), Torsten (BüdL), Daniel (Groundhopping LEV), Carmen (Trauer und Fussball), Dani (Daleo), Andreas (für den Nachschub an Jans Jukebox trifft Gläsers Globus), Daniel (für Schnupftabak aus Widnau), Yuri aus Dnipro (für Fanzines, Stickers und Postkarten aus der ukrainischen Fussballfan-Historie). Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Dinge selber zu machen und mit anderen Enthusiasten zu tauschen ist doch einfach am schönsten – Es lebe die Fanzine-Kultur!

1 Comment

  1. Das Kunstwort “Fanzine”, gebildet aus Fan und Magazine, findet Verbreitung in verschiedenen Sparten von Kultur im Allgemeinen. Neben Papier, können heute Botschaften auch auf elektronischem Weg untereinander ausgetauscht werden. Doch Papier hat nach wie vor seinen besonderen, “handfesten” Reiz! So gesehen ist die Begeisterung von Hafetschutter sehr verständlich, wenn man oben die vielen Fanzine sieht. Mit seinem Fanzine “Grenzstadtkurier” ist er selbst mitten in der Szene.

    Fanzine werden oft nichtkommerziell erstellt. Sind also echte Fanprodukte. Besonders im Fussball scheinen sie in vielen Ländern verbreitet zu sein. Hafetschutter kann uns vielleicht mal zusätzlich aufklären, was sich da unterschwellig im Fussball diesbezüglich ereignet.

    Kinder kleben gerne “Bildli” von Fussballstars ein – meistens Produkte durchkommerzialisierter Aktionen des Handels. O.K.-Kindern macht es Spass (“Opa, häsch wieder neui Bildli debie”). Fussball-Fanzine dagegen sind das (erwachsene) Gegenteil davon und schaffen eine Gegenöffentlichkeit. Fussball ist hier mehr als 90 Minuten plus Stars.

    Ob die Schweiz auch als echtes Fussball-Fanzine-Land gilt, weiss ich indes nicht.

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