Als Thurgauer Leader in die Pause

Bis auf weiteres ruht der Fussballamateurbetrieb. Im Frühjahr sollten die verbliebenen drei Spiele der Vorrunde plus das Vorrunden-Cupspiel nachgeholt werden.

Am letzten Spieltag vor der Zwangspause überholte der FC Kreuzlingen den FC Amriswil und die AS Calcio. Wie gerne wär die Konkurrenz vor dem FCK gestanden, aber sie müssen sich noch gedulden. Da die Grün-Weissen über das leichteste Restprogramm verfügt hätten, zeigt man der Thurgauer Konkurrenz auch verdient die Rücklichter.

Nun also Pause. Nicht nur sportlich schade. Denn auch die sozialen Kontakte werden vermisst. Ersatz-Ideen um die Kreuzlinger Fussballfans zu treffen gibt es ein paar. Unter anderem der jährliche Hafetschutter-Brunch, welcher im Januar/Februar in Winterthur geplant wäre. Aber was lässt die Pandemie zu? Derzeit ist alles auf Eis gelegt.

Der Grenzstadtkurier Nr. 12 ist jetzt auch beim NOFB-Shop ausverkauft. Ein paar wenige Exemplare gibt es noch beim Sportantiquariat, einfach Grenzstadtkurier unter Suche eingeben.

Unsere Norman-Smith-Winterschals sind ausverkauft. Hier dürfte in der Winterpause ein Old-Boys-Schal für die kalte Jahreszeit die Lücke schliessen (Vorbestellungen an hafetschutter@e.mail.ch). Zudem laufen gerade Abklärungen für kleine Pins mit FCK/Old-Boys-Möwen-Logo. Wie immer alles in Klein-Auflagen und daher zum Selbstkostenpreis.

An dieser Stelle möchte ich meinen Lesern zudem den Hörfehler-Podcast sowie das Zeitspiel-Magazin ans Herz legen.

Infos über unsere freundschaftlich verbundenen Vereine gibt es unter SV Arminia, Altona 93, Borussia Neunkirchen und FC Winterthur.

1 Comment

  1. Dass gleich drei Thurgauer Clubs in den vorderen Positionen zu finden sind, dürfte den Hafetschutter nicht sehr überraschen, ist doch alles schon in seiner Meisterschaftsprognose markiert. Dabei geben FCK und FCA den Ton an. Aber auch der zweite Kreuzlinger Club, AS Calcio, wurde bereits in der Prognose gut gelistet und ist derzeit nicht ganz überraschen in den vorderen Rängen platziert. Somit sind in der Gruppe 6 der 2. Inter-Liga für einmal die Thurgauer Tschutter mannschaftlich in Front. Und das kommt nicht jede Saison vor. Zumal die rot-weissen Hauptstädter derzeit nicht mehr oben vertreten sind. Dieses ewige kantonale Derby gegen den FCK wurde nun überraschend ersetzt durch ein Kreuzlinger Stadtderby. Mal was fussballerisch ganz Neues im Kanton.

    Ein kleiner Blick auf Borussia Neunkirchen, einem Verein mit Verbindung zu den Old-Boys des FCK zeigt, wie veränderbar Fussball sein kann. Spielt Borussia heute vor FCK-vergleichbaren Zuschauerzahlen in der Saarland-Liga (genauer: “Schröder-Liga Saar” – Fleischwaren -, 6. Liga in Deutschland), so kamen in den 60er Jahren Zehntausende ins Stadion, als die Borussen einige Jahre in der 1. Bundesliga kickten. Grundlage dazu bildete wohl die damals blühende Eisenindustrie an der Saar, wo auch in weiteren kleineren/mittleren Städten “höherer Fussball” angeboten werden konnte. Man war eben hungrig auf Fussball nach dem Malochen.

    Ein kleiner Vergleich mit dem FCK der 30er Jahre und heute kann sich aufdrängen. Vergleiche hinken allerdings meistens. Aber man kann es ja mal versuchen.

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