Wappenzwilling: GW Gumbinnen

Nach den bisherigen Wappenzwillingen FC Wettingen, AS St. Etienne, Racing Club de Montevideo und SC Retz folgt der 5. Teil dieser Serie.

Es handelt sich um einen Verein im ehemaligen Ostpreussen, welcher von 1927 bis wahrscheinlich gegen 1945 existierte. Die Sportvereinigung Grün-Weiss Gumbinnen 1927. Die Stadt hatte damals rund 20’000 Einwohner, heute zählt der Ort rund 28’000 Einwohner und gehört zum russischen Oblast Kaliningrad (Stadtgeschichte).

Über den Verein ist sehr wenig bekannt. Grün-Weiss Gumbinnen wurde 1933/1934 Letzter der Bezirksklasse Ostpreussen und in der Saison 1938/1939 als Aufsteiger Tabellenfünfter der Bezirksklasse Insterburg.

Das Wappen kommt dem FCK-Wappen der 1960er-Jahre besonders nahe.

Weiterführendes: Die Anfänge des Fussballs in Gumbinnen

(Neu gezeichnet hat das Wappen T. Terry Wiegard, 2021)

Quelle Mannschaftsfoto: Facebook-Gruppe Fussball im Osten vor 1945″

1 Comment

  1. Und was hat der FCK ausser einem ähnlichen Wappen, wie Grün-Weiss Gumbinnen, sonst noch mit “Ostpreußen” zu tun? Eigentlich nichts. Oder doch? Ein nördlicher Nachbar des ehemaligen Fussballplatz-Geländes an der Konstanzerstraße stammte aus Ostpreußen. Er betrieb an der Freihofstraße (Haus mit markanten Giebeln) ein Schreinerei-Atelier für antike Möbel. Her K. stammte aus Allenstein (Masuren), dem heute polnischen Olsztyn. Er wohnte neben uns im Quartier Blaues-Haus. Die Welt ist klein….

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