Bauarbeiten im Hafenareal

Nachdem die Stadt dem FC Kreuzlingen verdankenswerterweise ein dringend benötigtes Garderobengebäude ermöglichte, arbeitet derzeit der ganze Verein an der weiteren Umgestaltung des Hafenareals.

Die 1. Mannschaft nahm arbeiten am neuen Garderobengebäude vor, die 2. Mannschaft wird das bestehende Container-Clubhaus und den Kassencontainer mit einer Holzfassade versehen und die Bodensee-Kickers und Old Boys streichen den Speakercontainer neu. Zudem möchte der Verein in den kommenden Jahren das Hafenareal in weiteren Schritten zu einem Kleinod für Spitzen-Amateurfussballspiele erweitern.

Der FC Kreuzlingen möchte also nicht nur eine schlagkräftige Truppe auf dem Fussballplatz stellen, er packt auch das ganze drum herum an und alle helfen mit. Was kann man sich als Amateurfussballfreund und FCK-Fan mehr wünschen? Natürlich, ich habe auf diesem Blog viel kritisiert bezüglich Vorgehensweise in der Sportzplatzplanung und sehe es auch jetzt noch kritisch, aber nun geht es zumindest in der provisorischen (?) Heimat in die richtige Richtung.

Zur gleichen Zeit setzen auch die Fans des FC Kreuzlingen ein Zeichen und brachten sich in die Umgestaltung ein. Im neuen Norman-Smith-Stand, dem FCK-Fanblock, wurde ein Wellenbrecher und eine kleine Überdachung in Auftrag gegeben. Die Kosten von rund 2’000 Franken wurden komplett aus eigenen Mitteln (Hafetschutter-Verein) und mit Spenden gestemmt. Mehrere Fussballkultur-Freunde aus der ganzen Schweiz, die 1. Mannschaft und Personen rund um den FC Kreuzlingen trugen dazu finanziell bei, herzlichen Dank!

Die Einweihung wird am ersten Spiel mit Zuschauern stattfinden und wir werden dann mit einem Gabentisch für die Spender aufwarten.

Bis dahin bleibt es uns nur zu warten – oder besser, den FC Kreuzlingen noch weiter zu positionieren bevor es wieder los geht, auf und neben dem Platz.

Mittlerweile steht das ganze Garderobengebäude mit Holzverkleidung und Umgebungsgestaltung und das Speakerhaus hat seinen ersten Anstrich erhalten.

Ein Schmuckkästchen für Amateurfussball – die Stadt, der FC Kreuzlingen, die Bodensee Kickers und die Old Boys arbeiten gemeinsam daran.

1 Comment

  1. Es gäbe verschiedene Sichtweisen betreffend der Ertüchtigung bestehender FCK-Provisorien bei gleichzeitiger Erstellung eines weiteren Provisoriums auf Klein Venedig. Erfreulich ist, wenn sich Mitglieder des Clubs – Spieler und Fans – beteiligen, um der ganzen Sportanlage am Hafen ein praktikableres, optisch hübscheres Gesicht zu verpassen.

    Für die sportlichen Aktivitäten des Clubs sind die längst notwendig gewordenen neuen Garderoben selbstverständlich ein Gewinn!

    Dem gegenüber stehen die Bedürfnisse von Zuschauenden. Sie konnten in der gegenwärtigen Phase der Platzertüchtigung nicht erfüllt werden: Etwa die Überdachung der längst bestehenden offenen Sitz- und Stehplatztribüne, sowie die Schaffung weiterer Angenehmheiten für Zuschauende, Offizielle, Gäste, Presse, usw.

    Nun könnte man diskutieren, was alles, als Privisorium erstellt, auf Klein Venedig noch Sinn macht, soll doch laut Stadt in runden 12-15 Jahren entschieden werden, ob hier, am Hafen, überhaupt noch Fussball gespielt werden soll.

    Wenn ja, so wären die heutigen provisorischen Anlagen wohl nicht in eine dann neu zu konfigurierende, stadtkonforme Fussballanlage zu integrieren. Über allem schwebt bekanntlich die erklärte Untentschlossenheit der Stadt in der längst bestehenden Frage, wo letztlich verlässlich FCK-Fussball zu spielen sei: Klein Venedig oder Seezelg (oder gar beides?).

    So gesehen erstaunt, wie dennoch der FCK stets gute Arbeit leistet: von der Jugendarbeit zu den Aktiven und den Bodenseekickern – bis hin zum Fanionteam. Die Arbeit (und Aufgabe) besteht nicht nur in der körperlichen (und ethischen!) Ertüchtigung durch Training und Spiel, sowie in der Förderung der breiten Kameradschaft, sondern letztlich auch in der bestmöglichen sportlichen Vertretung der Stadt nach aussen!

    Es ist zu hoffen, dass bald wieder echt Fussball gespielt werden kann und die Platzertüchtigung dem ganzen Club als Motivationsschub für seine weitere Arbeit dient. “Alles andere” liegt in den Sternen – wie so oft auch im Fussball. Einzige Sicherheit: Old Boys nun an der Lehnstange unter kleiner Überdachung!

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