Re-Start in Sicht

Bereits seit längerem steht fest, dass nur noch die kürzeste Variante zur Beendigung der Saison in Frage kommt. Mit dieser Variante würde die Vorrunde abgeschlossen werden und damit käme die Saison 20/21 nach neuem Reglement zur Wertung, was sportliche Auf- und Absteiger zur Folge hätte. Ob es soweit kommt wird sich bis Ende Mai entscheiden.

Für den FC Kreuzlingen stehen noch drei Meisterschaftsrunden aus. Die provisorischen Termine stehen rechts oben (Handy runterscrollen). Die drei Cuprunden werden ausgelost.

Die Ausgangslage: Der FC Uzwil liegt 4 Punkte vor dem FC Kreuzlingen bei deutlich mehr Strafpunkten. Uzwil müsste also bei zwei seiner drei Spiele Punkte liegen lassen und Kreuzlingen müsste zusätzlich alle drei Spiele gewinnen um doch noch aufzusteigen. Eine kleine Chance, aber sicher genug gross um die Motivation für einen Angriff auf die Spitze hoch zu halten.

Zuschauer dürften wahrscheinlich 300 zugelassen werden.

Die Ausgangslage in der 2. Liga lässt mich zusätzlich auf eine Wertung der Saison hoffen. Als Aufsteiger haben Frauenfeld und Rorschach oder Romanshorn die besten Karten. Was für eine interessante 2. Liga Interregional 21/22 könnte uns bevorstehen!

3 Comments

  1. Es mag sein, dass für einen Re-Start der Meisterschaft die einzelnen Clubverantwortlichen unterschiedliche Rezepte ausstellen würden, um der eigenen Mannschaft das – scheinbar – Beste zu gönnen. Zu rezeptieren, zu reglementieren, hat es letztlich aber ein Verband. Nicht alle Clubs werden mit einer getroffenen Regelung zufrieden sein. Ist halt so.

    Hafetschutter sieht für den FCK schon mal eine gute Ausgangsstellung voraus. Sie gipfelt – verschlüsselt – als “kleine Chance”. In Uzwil und anderswo dürfte man das allerdings bereits gelesen haben!

    Nun, der FCK spielt derzeit in einer interessanten interregionalen Liga. Wobei ich diese Liga de facto noch immer als “regional geprägt” sehe und Hafetschutter sogar noch weitere regional spannende Derbys kommen sieht. Und genau das ist das Interessante und bindet Zuschauer mehr, als ein namenloseres “Inter”. So gesehen wäre ein Aufstieg in die nächst höhere, dann tatsächlich überregionale Liga zwar ehrenvoll, jedoch sportlich kaum reizvoller und zuschauerbezogen sicher kein Knaller – nur teurer im Unterhalt. Wenn schon, müssten die Ambitionen deutlich höher angesiedelt sein. Ziel wäre somit die Promotion, also effektiv die 3. Schweizer Liga. Ab da wird es interessant. Sich höchstens im Mittelfeld der 1. Liga classic wiederzufinden, dürfte nicht das Ziel sein. Bei allem Verständnis für die tüchtigen Leistungen von Spielern und Clubs, die es zu jedem Aufstieg braucht – zu welcher Ligazugehörigkeit auch immer.

    Eine Promotions-Projektion könnte dann allerdings wiedermal die Frage nach einem adäquaten Städtischen Stadion aufwerfen, um den Verbandsvorstellungen, wie auch den Vorstellungen attraktiver, angenehmer, sicherer Zuschauerbedingungen gerecht werden zu können. Ich lasse diese Frage für einmal offen (…..wie auch die einer allfälligen Fusion!).

    Aktuell wird am Hafen ja das derzeit Mögliche getan, um auf dem FCK-Sportfeld eine verbesserte Infrastruktur anbieten zu können. Und für “wahrscheinlich 300 zugelassene Zuschauer” reicht dann auch die jetzige Anlage spielend aus. Sollte sich die Hafetschutter- Erzählung “kleine Chance” dann plötzlich doch noch als eine “grosse” anbieten, so stünde vielleicht die mächtige Tribüne des Sommerkinos am Hafen für ein public viewing bereit. Bei grünem Bengalo rund um das Hafenbecken ginge dann die Post endgültig ab.

    • Ein Aufstieg in die 1. Liga wäre sportlich durchaus reizvoll und neue Gegner wären, vorausgesetzt man spielt nicht ganz hinten in der Tabelle, kurzfristig interessant.
      Jedoch, und da gebe ich meinem Vorredner recht, die 2. Liga Interregional ist derzeit tatsächlich spannender besetzt als die 1. Liga, der Zuschauerschnitt dürfte schwer zu halten sein, erst recht wenn man jahrelang nur im Mittelfeld oder schlechter spielt. Ein 1.-Liga-Spitzenklub kann der FC Kreuzlingen derzeit wiederum kaum werden, geschweige denn die Promotion League ins Auge fassen, dies wäre nur gemeinsam in Kreuzlingen möglich. Auf lange Sicht muss also ein 1.-Liga-Spitzenklub oder Promotionsclub das Ziel sein, erst recht wenn man sich die nach wie vor strategisch tolle Lage von Kreuzlingen als Fussballstadt vor Augen führt. Da wäre was möglich auf diesem “blinden Fleck” der Schweizer Fussballlandkarte. Natürlich kann man sich auch mit der eigenständigen Situation anfreunden, 2.-Liga-IR-Spitzenverein mit kurzfristigen Ausflügen in die 1. Liga. Es bleibt spannend.

      • Die Hafetschutter-Antwort ist durchaus plausibel! Doch könnte man sich früher oder später auch mal eine “sportlicher angedachte Planungssicherheit” vorstellen, eine, die eine Zielvorgabe zeitlich und inhaltlich “aggressiver” beschreiben würde, um den “blinden Fleck” (nach Hafetschutter) mal ein Stück transparenter zu machen. Dazu bräuchte es selbstverständlich die Mitwirkung vieler am “Fussball Kreuzlingen” Interessierter (Clubs, Sponsoren, Stadt, Gewerbe, Fans, Einzelne, usw.). Was das heissen könnte, wäre vor allem Insidern schon mal bewusst. Dass es dabei auch um grössere finanzielle Ressourcen gehen würde, besonders. Und so bleibt es aktuell dabei, sich einfach an den – provisorischen – neuen FCK-Garderoben zu erfreuen, die ja unmittelbar das breite Clubgeschehen zu bereichern haben. Gleich mit der Übergabe durch die Stadt wies jedoch der Club-Präsident beiläufig schon mal darauf hin (Tagblatt), dass weder die derzeitige Flutlichanlage, noch die fehlende integrierte Platz-Bewässerungsanlage, erstligatauglich wären. Vorausgedacht? Einige Clubs (und Städte) in ähnlicher Lage machen sich derzeit auf, Zukunft neu zu denken, zu definieren, zu handeln. Sich grundsätzlich am “Fussballsport an sich” zu erfreuen, bleibt dabei nach wie vor die sicherere Kreuzlinger Variante in diesem Spiel der vielen Möglichkeiten.

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