Immer noch im 1.Liga-Rennen!

Endlich wieder Meisterschaft. Wir wurden freudig begrüsst. Rund 20 Bassi-Supporter waren bereits vor dem Spiel in Alarmstimmung, Tod und Hass dem FCK.

Hinterm FCK-Fans on Tour – Banner versammelten sich rund 10 FCK-Fans, darunter einige altbekannte Gesichter aus dem Raum Zürich (knappdaneben, Letzi Junxx, Daleo).

Der FCK sah sich einem physisch starken FC Bassersdorf gegenüber. Immerhin geht es bei den Zürchern um den Klassenerhalt. So sind derzeit nicht die hintersten Mannschaften der Tabelle die schlechtesten, sondern die Mittelfeldmannschaften. Diese haben sich augenscheinlich nicht mehr sonderlich auf den Meisterschaftsabschluss vorbereitet. Man denke nur an das 0:6 von Calcio gegen Weesen. Wäre die “Thurgauer Meisterschaft”, sich also vor Amriswil und dem FCK zu platzieren nicht Ansporn genug gewesen?

Zurück nach Bassersdorf. Der FCK spielte besser. Aber Bassersdorf war nicht chancenlos, zumal der FCK rund ein Dutzend guter Chancen für seinen 2:1-Sieg benötigte (2x Arifagic).

Ein paar Worte zum Anti-Support im Fussball. Mir ist diese Folklore schon länger fremd geworden. Solange es nicht persönlich wird habe ich kein Problem damit. Allerdings ist jeder Anti-Support eine Gratwanderung, ich habe schon oft erlebt wie dabei Stimmungen kippen, gerade im Amateurfussball. Und dann kann, was gerade noch lustig war, sehr unschön werden.

Die FCK-Fans routiniert am Bandenstehen:

Aus meinem Archiv, Mido Arifagic als umjubelter 6-jähriger Torschütze bei einem FCK-Fanturnier und rund 17 Jahre später als Doppeltorschütze in der Meisterschaft. Schöner kann Amateurfussball kaum sein, oder?

Am nächsten Samstag, 16.00 Uhr gehts im Hafenareal gegen den FC Seuzach. Unglaublich aber wahr, der FCK spielt zwei Runden vor Schluss immer noch um den Aufstieg in die 1. Liga!

3 Comments

  1. Weder Basserdorf, noch Kreuzlingen, ist “scheiss”! Es geht um Fussball. Ja sicher: auch um Rivalität, auch mal um Eifersucht, Züngelei – und weiss ich was alles. Zuvorderst aber stehen sich schlicht zwei sich sportlich messende Clubs aus zwei Ortschaften gegenüber und vertreten auch die jeweilige Örtlichkeit und Region, aus denen sich nicht zuletzt ihre fussballinteressierten Zuschauer/Zuschauerinnen rekrutieren. Und unter diesen sind tatsächlich halt auch mal Übereifrige, die ab und zu ihre “Vortragslust” in “seltsame Formulierungen” verpacken. Es ist dies kein neues Phänomen zum Sport. Dadurch gehört es aber noch lange nicht zum allgemeinen Fussballkanon. Die Tore sind doch weit auf, liebe Extremfans, den Gegner durch interessantere Wortspielereien sportlich zu “verballhornen”. Und dies auf eine Weise, die sogar dem Gegner ein leises Lächeln abverlangt. Nur ran ihr Poeten von der vordersten Fan-Front. Auf Gegenseitigkeit!

    Nun zum Fussball! Liest man die Spielberichte mit den verbliebenen drei Aufstiegsaspiranten, so hat einzig Uzwil (unentschieden auswärts gegen Widnau) spielerisch ziemlich beeindruckt. Amriswil, Sieger, traf wohl auf eine tagesschwache zweite Vertretung vom FC Wil. Und Kreuzlingen brauchte “rund ein Dutzend guter Chancen”, um minimal gegen den FC Bassersdorf zu bestehen. Immerhin! Ich erinne mich an Zeiten, in denen der FCK ausgerechnet gegen schwächer postierte Mannschaften die Meisterschaft verlor. Nun also mal ein gutes Omen für den Schlussspurt. Es wird spannend.

    Der Aufsteiger 2020/21 wird wohl letztlich auch daran gemessen werden können, wie er die Chancen der Zwangspause meisterte. Wobei der FC Kreuzlingen unter den drei erwähnten Liga-Oberen bereits schon heute als “Sieger nach Strafpunkten” gelten kann. Nur sind es die falschen Punkte. Abwarten!

  2. Betreffend 0:6 Niederlage von Calcio Kreuzlingen gegen den FC Weesen: der FC Weesen hat im Hinblick auf die bevorstehenden drei entscheidenden Spiele fünf (!) Neuzugänge verpflichtet. Von daher würde ich den Spielern von Calcio Kreuzlingen wegen der hohen Niederlage keine allzu grossen Vorwürfe machen. Der FC Weesen ist klar stärker als im Herbst 2020.

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