Meisterschaftsprognose 21/22

1.) Es ist immer etwas kitschig, den eigenen Verein auf Platz 1 zu setzen. Aber ich denke, der FCK hat erneut die besten Möglichkeiten zum Aufstieg, ich prophezeie einen Zweikampf mit Red Star. Kreuzlingen muss den Abgang von Pascal «The Bulldog» Huber (zum FC Weesen) verdauen, welcher studiumbedingt den Wohnort wechseln wird. Den Dampf welchen Pascal Huber ins Spiel der Grenzstädter brachte, wird man vermissen. Weitere Abgänge: Raul Perez Muinos zu Berg und Frank Stark (unbekannt, Singen?). Demgegenüber stehen die Neuzugänge Darko Anic (Brühl), Aziz Afkir (Tägerwilen), Walid Sekkour (Tuggen, Bazenheid, KFC Uerdingen, SF Siegen), Meris Foco (Sirnach), Marvin Meresi (Gossau), Ilaz Ilazi (Wil und SG II) und Marlon Vigna (FCK U23). Auf dem Papier sind das teilweise bekannte Namen, einige davon fielen jedoch auch durch häufige Vereinswechsel auf. Bei den Youngstern wäre besonders Marlon Vigna der Durchbruch zu gönnen. Bei den Leistungsträgern liegen grosse Hoffnungen auf Wunschtransfer Darko Anic. Der Stamm der Mannschaft blieb zusammen. In Testspielen resultierten gegen den gleichklassigen FC Lachen ein 5:0-Sieg, ein 1:1 gegen 1.-Ligist Winterthur U21, ein 9:0-Kantersieg gegen 3.-Ligist Münchwilen, ein 3:0 gegen Allschwil und ein guter Auftritt bei einem hochklassigen Turnier in Radolfzell. Etwas überraschend das chancenlose 0:3 gegen 1.-Ligist Gossau. Alles in allem eine vielversprechende Vorbereitung.

2.) Mit 1.-Liga-Absteiger Red Star Zürich kommt ein interessanter Traditionsverein in unsere Gruppe. Wie für einen Absteiger üblich gab es einige Abgänge, allen voran Alessandro Galeati (Zug 94), Marc Figueiredo und Dion Salihu (beide Wettswil). Demgegenüber stehen aber auch interessante Neuzugänge, Andrea Martinelli (Novazzano), Philipp Allemann (Wettswil), Luca Ardito (Thalwil), Leandro Teixeira (Bassersdorf). In der 1. Cupvorrunde gabs eine 1:2-Niederlage gegen 1.-Ligist Buchos und in Testspielen ein 4:1 gegen den gleichklassigen FC Unterstrass sowie gegen die 1.-Ligisten Linth ein 4:3-Sieg und Wettswil eine 2:4-Niederlage. Red Star dürfte sein Niveau gehalten haben und wird den Aufstieg anpeilen. Übrigens verfügt Red Star über einen ganz starken Unterbau im Aktiv- wie im Juniorenbereich.

3.) Der FC Widnau arbeitet sich beharrlich an die Spitze. Mit Pascal Koller (Balzers), Ilija Kovacic (YF Juventus) und Michael Alder (Eschen-Mauren) konnten sich die Rheintaler gezielt verstärken. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der FCW in der Vorbereitung mit einem 2:1-Sieg über keinen geringeren als Austria Lustenau. Danach gab es eher weniger aussagekräftige Tests und ein 0:5 gegen GC im Cup.

4.) Bei Amriswil amtet neu Samel Sabanovic an der Seitenlinie. Trotzdem blieb der grosse Umbruch bei den Oberthurgauern aus. Silvan Oswald wechselte zu Neukirch, Fabian Hug kam von Arbon und Suad Jonuzi von Calcio. In Testspielen resultierten ein 2:0-Sieg gegen 2.-Ligist Arbon, eine 1:7-Niederlage gegen 1.-Ligist Eschen-Mauren und ein 2:0-Sieg gegen 1.-Liga-Aufsteiger Uzwil. Wie gut kan Samel Sabanovic den Erfolgstrainer Christoph Schenk ersetzen?

5.) Calcio meldet mit Enis Ramadani (Kosova) und Aridon Shaqiri (Wil U20) zwei namhafte Zugänge, dazu stiess Torwart Luka Djordjevic, der Sohn von Ex-FCK-Trainer und Schalke-Spieler Kristijan Djordjevic, zu den Döbelianern. Abgänge: Torwart Bruno Donnici (Bazenheid), Suad Jonuzi (Amriswil) und Giovanni Pentrelli (vereinslos). In Testspielen schlug man sich mit einer B-Elf gegen die Unterklassigen Abtwil (1:5) und Aadorf (2:3) mehr schlecht als recht. Einziger Aussagekräftiger Test gegen Winterthur U21 (1:4). Potential sollte die Mannschaft dennoch haben.

6.) Beim ambitionierten FC Weesen fand ein grosser Umbruch statt. Drei tschechische Spieler verliessen den Verein, dass Gastspiel von Ex-Profi Adrian Nikci ist ebenfalls beendet, total 11 Abgänge vermelden die Walenseestädter. Die Neuzugänge lassen sich aber sehen, Pascal Huber (Kreuzlingen), Giuseppe Gentile (Chur) und Fabio Cariglia (Paradiso, früher Mendrisio/Chiasso) sollen die Emporkömmlinge nach vorne bringen. Die Testspiele liefen durchwachsen, gegen die unterklassigen Mels (4:3) und Meilen (2:0) resultierten knappe Siege, gegen Einsiedeln eine 0:1-Niederlage. Von aussen betrachtet hat man das Gefühl, dass die Weesener dort stehen, wo der FCK vor einigen Jahren stand. Mit dem Aufstieg dürfte es trotz bekannter Namen (noch) nichts werden.

7.) Der überlegene Aufsteiger Rorschach ist weiter im Aufwind. Nach dem OFV-2.-Liga-Meistertitel gegen den FC Frauenfeld (2:0) steht im Schweizer Cup (1. Hauptrunde) auswärts bei Dardania Lausanne die nächste Herausforderung vor der Tür. Zur Vorbereitung lud sich Rorschach Dardania St. Gallen ein (5:1-Sieg). Mit Mittelfeldspieler und ex-U19-Nationalspieler Dennis Vanin vom SC Brühl konnte ein dicker Fisch an Land gezogen werden. Abgänge vermelden die Rorschacher lediglich Matias Joel Vidalle und Anouer Ben Belgacem. Update: Im Cup beflügelte ein 2:1 bei Dardania LS, in der nächste Runde kommt der FC Basel!

8.) Die Nachwuchsequipe von Wil verlor Aridon Shaqiri (Calcio) und Marku Krunic schaffte den Sprung ins Kader der 1. Mannschaft. Ergänzt wurde das Team durch ein halbes Dutzend U-Spieler, vornehmlich von St. Gallen U21. Da die Wiler hin und wieder auch auf Spieler der Challenge League Mannschaft hoffen können, steht man wie jedes Jahr einem relativ unberechenbaren Team gegenüber. Testspiele: Gossau 1:6, Tuggen 1:1, Wattwil 10:2, Winti U21 0:3.

9.) Chur vermeldet mit Stefan Lukic vom FC Balzers einen 1.-Liga-erprobten Neuzugang. Dem stehen die Abgänge Giuseppe Gentile (Weesen), Fabrizio Cavegn (SGU21) und Dennis Demirci (Karriereende) gegenüber. In Testspielen setzte es eine überraschende 2:4-Niederlage gegen Mels und weitere Niederlagen gegen Balzers (0:2) und Lachen (2:3). Lediglich gegen den unterklassigen FC Buchs fuhren die Bündner einen Sieg ein (6:1). Chur hat natürlich ein grosses Potential, verfügt über einen starken Unterbau und bald (?) über ein neues Stadion mit perfekten Trainingsmöglichkeiten.

10.) Neu spielt Laszlo Meszaros bei den Seuzemern, Abgänge: Dominik Schiendorfer (Wädenswil) und Sven Düring (Karriereende). Wird sich die völlig chancenlose 0:12-Niederlage im Cup gegen Yverdon auf den Meisterschaftsstart auswirken? Zuvor gab es ein ansprechendes 0:0 bei Winterthur U21 und einen 3:2-Sieg gegen Phönix Seen.

11.) Auch Frauenfeld erscheint wieder auf der überregionalen Fussballlandkarte. Der Aufsteiger holte sich Leandro Lucarelli und Kevin Gomes ins Boot. Abgänge gibt es lediglich in Form von zwei Ü30-Spielern. Testspiele: Wiesendangen 2:4, Winterthur U21 0:3, SV Schaffhausen 2:1.

12.) Bazenheid verlor mit Tolga Cakir (Uzwil), Leandro Lucarelli und Kevin Gomes (beide Frauenfeld) drei Stammspieler. Bruno Donnici (Calcio) hütet neuerdings das Tor der Toggenburger. Testspiele: Phönix Seen 2:2, Uzwil 0:2 und 2:3. Update: Bazenheid verpflichte Giovanni Pentrelli von Calcio. Damit steigt Bazenheid einen Platz hoch 😉

13.) Beim Aufsteiger SV Schaffhausen wird auf Kontinuität gesetzt. Keine Abgänge und als Zugang wird Thomas Kargbo von Brühl vermeldet. Testspiele: Diessenhofen (2. Liga, 0:0), Unterstrass (2.LiR, 3:1), FC Frauenfeld 1:2.

14.) Die aus der Gruppe 5 zugeteilten Blue Stars Zürich schlossen die letzte Saison auf Platz 9 ab. Zugänge gibt es nur Jugendspieler, demgegenüber stehen gleich mehrere Abgänge von Stammspielern. Testspiele: Horgen (3. Liga 1:3), Witikon (2. Liga 3:3), Höngg (1. Liga 1:3).

11 Comments

  1. Wie immer eine hervorragende Vorschau auf die 2.Liga Interregional Gruppe 6 vom hafetschutter. Da möchte ich natürlich auch sehr gerne meine Ansichten kundgeben, bzw. versuchen in die Glaskugel zu schauen.

    Hier meine Prognose für die 2.Liga Interregional Gruppe 6 Saison 21/22:

    1.Platz: FC Kreuzlingen
    Wie auch hafetschutter, sehe auch ich den FC Kreuzlingen als Aufstiegskandidat Nr.1, und daher als Aufsteiger.
    Obwohl in den letzten Jahren der FC Kreuzlingen immer als heisser Aufstiegskandidat in die Saison gestartet ist, blieb dem FC Kreuzlingen der Aufstieg jeweils verwehrt. In der Saison 11/12 stieg der FC Kreuzlingen letztmals in die 1.Liga auf. Das war vor 9 Jahren, und daher schon sehr lange her. Diese Durststrecke soll aus Sicht vom FC Kreuzlingen in dieser Saison endlich zu Ende gehen.
    Nach dem letzten Aufstieg folgte dann aber bereits wieder der Abstieg. Nach lediglich einer Saison war das 1.Liga Abenteuer für den FC Kreuzlingen bereits wieder beendet. Seit der Saison 13/14 spielt der FC Kreuzlingen somit in der 2.Liga Interregional. Mit den Plätzen 7 (13/14), 2 (14/15), 6 (15716), 3 (16/17), 4 (17/18), 2 (18/19), 3 (19/20) und 2 (20/21) waren die Thurgauer einige Male sehr nahe am Aufstieg dran. In dieser Saison soll im 9 Anlauf der Aufstieg endlich realisiert werden. Aus meiner Sicht stehen die Chancen dafür sehr gut. Der FC Kreuzlingen hat nur sehr wenige Abgänge zu vermelden, und sollte daher auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen können. Mit Pascal Huber hat man zwar einen hervorragenden Spieler verloren, ich sehe den FC Kreuzlingen aber trotzdem als Aufstiegskandidat Nr.1. Mit Meris Foco (FC Sirnach), Marvin Meresi (FC Gossau), Aziz Afkir (FC Tägerwilen), Ilaz Ilazi (Vereinslos), Walid Sekkour(Eintracht Hohkeppel) und Darko Anic (SC Brühl) hat man den ohnehin schon sehr guten Kader nochmals verstärken können. In der Breite ist der FC Kreuzlingen aus meiner Sicht das Non-Plus-Ultra in dieser Liga. Daher führt der Aufstieg in dieser Saison definitiv „nur“ über den FC Kreuzlingen. Als Herausforderer sehe ich erster Linie nicht wie hafetschutter den Absteiger Red Star Zürich, sondern den FC Amriswil, und Chur97. Ein Selbstläufer wird der Aufstieg in dieser ausgeglichenen Gruppe 6 für den FC Kreuzlingen definitiv nicht werden.
    Das Startprogramm hat es mit dem Stadtderby (H:AS Calcio Kreuzlingen) und dem Auswärtsspiel in Chur in sich. Es wird spannend zu sehen sein, wie der FC Kreuzlingen aus den Startlöcher kommt, bzw. in die Meisterschaft startet.

    2.Platz: FC Amriswil
    Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison. Die grösste Veränderung gab es auf der Trainerposition. Ex-Profi Samel Sabanovic übernimmt vom Erfolgstrainer Christoph Schenk eine intakte Mannschaft,. und wird, sofern es von Nöten sein wird, vielleicht sogar als Spielertrainer seiner Mannschaft helfen.
    Wenn der FC Amriswil auch in dieser Saison wieder an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen kann, dann haben Sie definitiv das Zeug, um wiederum ganz weit oben mitspielen zu können. Die letzte Saison beendete der FC Amriswil auf dem starken 3.Platz. Mit 28 Punkten fehlten am Ende lediglich zwei magere Punkte auf den Aufsteiger FC Uzwil (30 Pkt.). In Amriswil gab es im Kader wenige Veränderungen. Das ist sicherlich ein Vorteil. Die Mannschaft hat in der letzten Saison mit dem 3.Platz ja bereits bewiesen, dass man über genügend Qualität verfügt. Da ich den FC Amriswil als eine der offensivstärksten, wenn nicht sogar als offensivstärkste Mannschaften in dieser Liga betrachte, traue ich ihnen in dieser Saison sogar den 2.Platz zu. Ob es am Ende für den ganz grossen Coup (Aufstieg) reicht, wird die Saison zeigen müssen.

    3.Platz: Chur97
    Die nach der Vorrunde abgebrochene Saison 19/20 beendete Chur 97 mit 30 Punkten auf dem 1.Platz. Zum Leidwesen von den Bündnern wurde vom Verband keine Wertung gemacht, und somit war der 1.Platz für Chur 97 leider nichts wert. In der abgelaufenen Saison konnte Chur97 nicht mehr an diese guten Leistungen anknüpfen. Mit 22 Punkten blieb man als Fünfter hinter den Erwartungen zurück. Sicherlich auch darum mussten einige Spieler den Verein verlassen. Mit Stefan Lukic hat man vom FC Balzers einen für diese Liga sehr guten Verteidiger verpflichten können. Damit stehen nun zwei Ex-Widnauer (Andreas Lo Re, Stefan Lukic) im Kader von Chur97. Aufgrund der vielen Veränderungen kann es am Ende auch eine schlechtere Platzierung sein. Die Bündner Hauptstadt hat eigentlich in der fünfthöchsten Schweizer Liga nichts zu suchen.

    4.Platz: FC Widnau
    So nun kommt mein Heimatverein, und somit natürlich auch mein Lieblings-, bzw. Herzensverein. Die letzte Saison beendete der FC Widnau auf dem hervorragenden 4.Platz. hafetschutter hat den FC Widnau auf den 3.Platz getippt. Auch das scheint mit diesem Kader möglich zu sein. Der FC Widnau hat einen Kader, mit dem in dieser Saison erneut sehr vieles möglich erscheint. Das Potential ist definitiv vorhanden. Man sollte aber nicht den Fehler machen, und die Realität aus den Augen verlieren. Widnau hat immer noch eine junge, hungrige Mannschaft zusammen. Man weiss ja, dass bei jungen Spielern es Schwankungen in der Leistung geben wird, da die Routine noch fehlt. Das Ziel sollte es daher sein, sich im gesicherten Mittelfeld zu platzieren. Da die Liga mit den drei Aufsteigern FC Rorschach-Goldach, FC Frauenfeld und dem SV Schaffhausen, und dem Absteiger FC Red Star Zürich aus meiner Sicht stärker einzustufen ist, als in der vergangenen Saison, wird das für viele Mannschaften eine extrem schwere Saison werden. Ich hoffe, und bin auch felsenfest davon überzeugt, dass sich der FC Widnau aus dem Abstiegskampf heraushalten kann. Mein Tipp ist mit dem 4.Platz zwar ambitioniert, wenn das Potential aber abgerufen werden kann, ist dieser Platz durchaus im Bereich des Möglichen.
    Das Saison Highlight hat der FC Widnau mit dem Cup 1/32 Final Spiel bereits hinter sich. Gegen den Grasshopper Club Zürich gab es nach toller Gegenwehr am Ende eine 0:5 (0:1) Niederlage.

    Zum Kader vom FC Widnau:
    Beim FC Widnau hat es nicht allzu viele Veränderungen gegeben. War aus meiner Sicht auch nicht nötig, ist der Kader doch schon in der vergangenen Saison sehr gut besetzt gewesen. Mit dem Rückkehrer Ilija Kovacic, Er spielte früher in der Widnauer Jugend, konnte der FC Widnau einen Transfercoup landen. Ohne Zweifel ist Ilija Kovacic, der in seiner Laufbahn bereits beim FC Basel (U18/U21), St. Gallen (1.Mannschaft/U21), FC Chiasso, FC Aarau, FC Schaffhausen und SC YF Juventus spielte, ein überdurchschnittlicher Torhüter für die 2.Liga Interregional. Pascal Koller (FC Balzers) und Kevin Egbon (FC Rebstein) sind die anderen beiden Neuzuzüge. Aus der eigenen Jugend stossen Joshua Weder (TOR) und Noe Rieser zum Kader der 1.Mannschaft hinzu.
    Mit Ilija Kovacic (TOR), Ilija Ivic (ABW), Daniel Lässer (MIT) und Ceyhun Tüccar (STU verfügt der FC Widnau über eine Achse, die in dieser 2.Liga Interregional Gruppe 6 wohl etwas vom Besten ist. Mit den Routiniers Diego Liechti, Valentin Aggeler, Timo Faleschini, und den jungen Spieler ist der Kader sehr gut besetzt.
    Defensiv ist der FC Widnau sehr stark aufgestellt. Die Offensive ist zwar auch sehr gut besetzt, aus meiner Sicht aber etwas schwächer einzustufen, als die Defensive. Von Ceyhun Tüccar (STU) erwarte ich in dieser Saison viel. Er hat das Potential, um in dieser Saison der Torgarant für den FC Widnau zu werden.

    5.Platz: FC Weesen
    Aus meiner Sicht der Transfersieger. Mit Pascal Huber (FC Kreuzlingen), Fabio Cariglia (FC Paradiso), Giuseppe Gentile (Chur 97), Mike Jud (SC Brühl Junioren), Joel Thoma (FC St. Gallen U18) und Ailton Dervishi (Glarus) konnten starke Spieler verpflichtet werden. Daher sehe ich den FC Weesen in dieser Saison nicht im Abstiegskampf, sondern eher in der oberen Tabellenhälfte. Der FC Weesen hat aus meiner Sicht das Potential, um in dieser Saison die Überraschungsmannschaft zu werden. Daher mein Tipp, Platz 5. Ob es am Ende sogar für mehr reicht, man wird es sehen.

    6.Platz: FC Red Star Zürich
    Als Absteiger lediglich Platz 6? Der FC Red Star Zürich enttäuschte in der vergangenen Saison auf ganzer Linie. Mit lediglich 9 Punkten, aus 13 Spielen beendete der Zürcher Traditionsverein die 1.Liga Saison auf dem 14.Platz, und stieg somit als Tabellenletzter in die 2.Liga Interregional ab.
    Der FC Red Star Zürich wurde vom Verband in die Gruppe 6 eingeteilt. Somit ist der FC Red Star Zürich einer, von drei Zürcher Vereinen in dieser Gruppe 6. Der Verein FC Red Star Zürich wird diese Gruppe aufgrund der Tradition, und der langjährigen 1.Liga Erfahrung definitiv aufwerten. Trotzdem traue ich dem FC Red Star Zürich den direkten Wiederaufstieg „noch“ nicht zu. Vom Renommee her müsste der FC Red Star Zürich eigentlich um den Aufstieg mitspielen können. Hafetschutter hat den Absteiger ja als Herausforderer Nr.1 für den FC Kreuzlingen erkoren.
    Die Zürcher Vereine haben in der letzten Saison in dieser Gruppe 6 nicht überzeugen können. Drei (FC Bassersdorf, FC Rüti, FC United Zürich), der vier Zürcher Vereine mussten in die 2.Liga absteigen. Somit kamen alle drei Absteiger aus dem Kanton Zürich. Lediglich der FC Seuzach, der sich in der 13er Liga auf dem 9.Platz klassieren konnte, blieb vom Abstieg verschont.
    Der FC Red Star Zürich wird, das ist meine Vorhersage, am Ende der Saison der bestklassierte Zürcher Verein in dieser Gruppe 6 sein. Mit dieser Vorhersage wäre man beim FC Red Star Zürich wohl zufrieden, mit dem 6.Platz aber vermutlich nicht. Nach dem Abstieg muss sich ein Verein zuerst wieder finden. Da extrem viele Wechsel vorgenommen wurden, braucht es wohl einige Zeit, bis sich die Mannschaft gefunden hat, und eingespielt ist. Da haben andere Vereine, die den Kader fast ganz zusammenhalten konnten, sicher einen Vorteil. Ob der FC Red Star Zürich diese Zeit hat, wird man im Verlaufe der Saison sehen.

    7.Platz: FC Wil 1900 2
    Letzte Saison beendete die 2.Mannschaft vom FC Wil 1900 die Saison auf dem 7.Platz. Da sich bei der 1.Mannschaft vom FC Wil 1900 vieles getan hat, könnte dies auch der 2.Mannschft zu Gute kommen. Viele junge Spieler wurden verpflichtet. Ob all diese talentierten Spieler dann auch wirklich den Durchbruch in der erste Mannschaft dann auch schaffen werden, wird man sehen. Diejenigen Spieler denen der Durchbruch nicht gelingt, werden wohl ab und zu in der 2.Mannschaft zum Einsatz kommen.
    Für die 2.Mannschaft hat der FC Wil 1900 bisher drei Neuzugänge gemeldet. Mit Ognjen Stevanovic (FC St. Gallen 2), Jonathan Egger (FC St. Gallen 2) und Oliver Mayer (FC St. Gallen 2) sind Spieler aus einer höheren Liga zur Mannschaft dazu gestossen. Als Abgang ist Aridon Shaqiri, der zum Ligakonkurrenten AS Calcio Kreuzlingen wechselt, gemeldet.
    Die 2.Mannschaft vom FC Wil 1900 2 stellt jedes Jahr eine extrem Junge Mannschaft. Diese Spieler sind zwar äusserst talentiert, da den meisten von Ihnen aber noch die Erfahrung, und daher auch die Routine fehlt, war die 2.Mannschaft vom FC Wil 1900 in den letzten Jahren jeweils im Abstiegskampf involviert. Das wird wohl auch in dieser Saison nicht anders sein. Da ich davon ausgehe, dass der FC Wil 1900 die 2.Mannschaft nicht absteigen lassen wird, gehe ich davon aus, das ab und zu Verstärkung aus der 1.Mannschaft geholt wird. Daher mein Tipp, Platz 7.

    8.Platz: AS Calcio Kreuzlingen
    Letzte Saison beendete der AS Calcio Kreuzlingen die Saison auf dem 6.Platz. Auch in dieser Saison, in der hoffentlich alle Spiele gespielt werden, wird es aus meiner Sicht wieder eine Platzierung in dieser Tabellenregion werden. Mit Enis Ramadani (FC Kosova) und Aridon Shaqiri (FC Wil 2) stiessen zwei namhafte Spieler zum AS Calcio Kreuzlingen zum Kader dazu. Aus den vielen jungen Neuzugängen ist Luka Djordjevic, der junge Torhüter (21) stösst vom FC Tägerwilen zum AS Calcio Kreuzlingen, hervorzuheben. Da ich die Mannschaften in dieser Saison extrem eng beieinander sehe, kann AS Calcio Kreuzlingen mit diesem Kader sich durchaus auch in der oberen Tabellenhälfte, vielleicht sogar weit vorne klassieren.
    Da der AS Calcio Kreuzlingen erst in der Saison 18/19 in die 2.Liga Interregional aufgestiegen ist, ist das die dritte Saison in der 2.Liga Interregional. Man wird sich am Ende der Saison wohl mit der dritten Kraft im Kanton Thurgau zufrieden geben müssen. Ob man mit der dritten Kraft beim ambitioniertem Verein AS Calcio Kreuzlingen zufrieden sein wird? Den FC Kreuzlingen und den FC Amriswil sehe ich derzeit mit den besseren Möglichkeiten. Den vierten Thurgauer Verein, den Aufsteiger FC Frauenfeld, sollte man aber hinter sich lassen können.

    9.Platz: FC Blue Stars Zürich
    Der FC Blue Stars Zürich ist auf diese Saison hin vom Verband, aus der Gruppe 5, in die Gruppe 6 verschoben worden. Damit spielt neben den Red Stars, auch die Blue Stars in der Gruppe 6 mit. Es wird in dieser Saison aus meiner Sicht kein Waterloo mehr für die Zürcher Vereine in der Gruppe 6 geben. Letzte Saison kamen ja alle drei Absteiger aus dem Kanton Zürich. Ich sehe den FC Blue Stars Zürich zwar über längere Zeit, vielleicht sogar bis zum Ende der Saison im Abstiegskampf, am Ende wird man sich den Klassenerhalt aber sichern können. Bereits in der letzten Saison war der Klassenerhalt für den FC Blue Stars Zürich zur Zitterpartie geworden. In der Gruppe 5 gab es mit 11 Punkten den 9.Platz. Lediglich ein Punkt hatte man Vorsprung auf den 11.Platz. Am Ende musste der FC Adliswil den bitteren Weg in die 2.Liga antreten. Auch in dieser Saison wird der Abstiegskampf für den FC Blue Stars Zürich hart werden. Ich gehe aber davon aus, dass man auch in dieser Saison den Ligaerhalt schaffen kann, bzw. auch wird.

    10.Platz: FC Rorschach-Goldach 17
    Der im Jahr 2017 aus den beiden Vereinen FC Rorschach und FC Goldach neu gegründete Verein FC Rorschach-Goldach 17 hat in der kurzen Vereinsgeschichte schon sehr viele Erfolge feiern können. In der Premiere Saison (17/18) gab es den sehr guten 2.Platz in der 2.Liga. In der vergangenen Saison (20/21) konnte nicht nur der Aufstieg gefeiert werden, sondern man sicherte sich, Dank einem 2:0 Sieg im Aufsteigerduell gegen den FC Frauenfeld, auch noch einen Platz in der 1.Hauptrunde im Schweizer Cup. Nach der Auslosung war die Enttäuschung im Verein FC Rorschach-Goldach 17 sicher gross. Das Los bescherte dem FC Rorschach-Goldach 17 eine Reise in die Westschweiz, wo man im 1/32 Final auf den 2.Ligisten FC Dardania Lausanne traf. Dank einem 2:1 Auswärtssieg schaffte der FC Rorschach-Goldach 17 den Einzug in den 1/16 Final vom Schweizer Cup. Bei der 1/16 Final Auslosung hatte der FC Rorschach-Goldach 17 mehr Losglück. Mitte September empfängt der noch junge Verein FC Rorschach-Goldach 17 den Schweizer Spitzenverein FC Basel. Somit bekommt ein weiterer 2.Liga Interregional Verein aus der Gruppe 6 ein Spiel im Schweizer Cup gegen eine Super Leaque Mannschaft serviert. Im 1/32 Final durfte bereits der FC Widnau gegen den Grasshopper Club Zürich ein Fussballfest feiern. Nun darf sich auch der FC Rorschach-Goldach 17 auf solch ein Fest Mitte September freuen. Herzliche Gratulation dazu.
    Es ist wohl für fast alle Spieler vom FC Rorschach-Goldach 17 das Spiel des Lebens. Daher wird es für den Trainerstaff die Aufgabe sein, bzw. werden, dieses Spiel aus den Köpfen der Spieler zu bringen. Nur dann kann man sich zu 100% auf die Meisterschaft konzentrieren. Mit den Spielen gegen den FC Bazenheid (A), FC Amriswil (H), FC Kreuzlingen (A) und den FC Seuzach (H) hat der FC Rorschach-Goldach 17 ein schweres Programm in der Meisterschaft, bis zum Cup Highlight gegen den FC Basel, zu absolvieren. .
    Mit den Zuzügen Nico Schumacher (FC Wil U18), Kenan Prasovic (FC Flawil) und Jan Liechti (FC Altstätten) hat man den Kader verstärkt. Aus dem Kader stechen Torhüter Nemanja Babic (TOR) und der EX Profi Dejan Janjatovic hervor. Auch dank diesen beiden Spielern wird der FC Rorschach-Goldach 17 nicht nur den Ligaerhalt schaffen, sondern auch bestplatzierter Aufsteiger sein.

    11.Platz: FC Frauenfeld
    Der FC Frauenfeld beendete die vergangene Saison mit 22 Punkten auf dem 1.Platz. Damit schaffte man den Aufstieg in die 2.Liga Interregional. Der FC Frauenfeld wurde wie erwartet in die Gruppe 6 eingeteilt. Damit sind in dieser Saison vier Mannschaften aus dem Kanton Thurgau in dieser Gruppe vertreten. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es für den FC Frauenfeld in dieser Saison in erster Linie nur um den Ligaerhalt geht. Der FC Frauenfeld hat aber durchaus das Potential um mehr, als „nur“ den Klassenerhalt zu schaffen. Vom FC Bazenheid konnte man Leandro Lucarelli und Kevin Lopes Gomes abwerben.
    Man schafft zwar den Klasseerhalt, wird aber lediglich die viertbeste Mannschaft im Kanton Thurgau sein. Solange das Ziel Klassenerhalt erreicht wird, wird man mit dem Titel „ vierte Kraft im Kanton Thurgau“ im Verein FC Frauenfeld sicher Leben können. In der Zukunft wird man sich beim Hauptstadtclub vom Kanton Thurgau aber mit der vierten Kraft wohl nicht mehr zufrieden geben. Zuerst gilt es sich aber in der 2.Liga Interregional zu etablieren, und danach kann man sich beim Traditionsverein eventuell ambitioniertere Ziele setzen. Es wird eng im Kampf um den klasseerhalt. Wenn es nach mir geht, wird man am Ende der Saison beim FC Frauenfeld den Ligaerhalt bejubeln, und auch feiern können.

    12.Platz: FC Seuzach
    Der FC Seuzach, ein äusserst sympathischer Verein, der erst 1976 gegründet wurde. Wie man immer wieder lesen kann, ist es ein Verein, der seine Spieler nicht bezahlt. Trotzdem schaffte es der FC Seuzach in der Vergangenheit immer wieder eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu Stellen. In der Saison 14/15 wurde sogar der Aufstieg in die 1.Liga geschafft. In der Saison 17/18 endete das 1.Liga Abenteuer mit dem Abstieg in die 2.Liga Interregional aber wieder. Fast wäre man in der Saison 18/19 nochmals Abgestiegen. Als 1.Liga Absteiger tat sich der FC Seuzach in der 2.Liga Interregional enorm schwer, und entkam als 11 dem Abstieg in die 2.Liga nur ganz knapp. Die Platzierungen sind mit den Plätzen 11 (18/19), 2 (19/20) und 9 (20/21) für einen ehemaligen Erstligisten nun wirklich nicht berauschend. Wenn man aber bedenkt, wie der FC Seuzach tickt, und welche Mitteln Er zur Verfügung hat, dann ist es schon aussergewöhnlich, dass dieser Verein immer noch in der 2.Liga Interregional spielt. Nicht umsonst hat dieser Verein im September 2018 zum 17 Mal in Folge die Auszeichnung als „Vorbildlicher Verein“ vom Fussballverband Region Zürich erhalten. Mit solchen Auszeichnungen gewinnt man zwar Sympathien bei den Fussballfans, aber leider keine Punkte auf dem Fussballplatz. Irgendwann kann diese Philosophie nicht mehr aufgehen, und daher Tippe ich den FC Seuzach in dieser Saison als Absteiger. Damit wird auch in dieser Saison, wenn es nach meiner Tipptabelle geht, ein Zürcher Verein absteigen müssen.

    13.Platz: FC Bazenheid
    Bereits in der letzten Saison hatte ich den FC Bazenheid auf dem 13.Platz, und somit als Absteiger getippt. Mit dem 10.Platz konnte sich der FC Bazenheid gerade noch vor dem Abstieg retten. Da ich die drei Aufsteiger als sehr stark ansehe, gehe ich davon aus, dass sich der FC Bazenheid in dieser Saison nicht mehr retten kann. Da nützen aus meiner Sicht auch die vielen Veränderungen, die man im Kader vorgenommen hat, nichts. Will der FC Bazenheid den Ligaerhalt schaffen, dann muss man dies über die Heimstärke schaffen. Auch wenn ich den FC Bazenheid als Absteiger tippe, sind Sie jederzeit in der Lage, die meisten Mannschaften in dieser Liga in Bedrängnis zu bringen, und eventuell sogar Punkte zu entreissen.
    Die Toggenburger sind zwar bekannt als freundliche Gastgeber. Auf dem Fussballplatz ist es aber dann fertig mit Lustig. Da wird von den einheimischen Spielern um jeden Punkt gefightet. Das ist zwar teilweise rustikal anzusehen, imponiert mir aber immer wieder. Auch spielerisch hat der FC Bazenheid durchaus das Potential, den Ligaerhalt zu schaffen. Trotzdem reicht es aus meiner Sicht nicht zum Ligaerhalt.

    14.Platz: SV Schaffhausen
    Mit dem SV Schaffhausen ist ein weiterer Traditionsverein in die 2.Liga Interregional aufgestiegen. Zwei Aufstiege in Serie, das schafft auch nicht jeder Verein. Herzliche Gratulation dazu. Innert zwei Jahren wurde aus dem Drittligisten SV Schaffhausen ein Verein der 2.Liga Interregional. Das ist ein Märchen, in das sicher viel Herzblut und auch Arbeit gesteckt wurde. Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sich der SV Schaffhausen zum RB Leipzig der Schweiz mausert. Daher wird der SV Schaffhausen nach dem Ende der Saison nicht den dritten Aufstieg in Serie feiern können.
    In dieser Saison feiert der SV Schaffhausen bereits sein 100 Jähriges Bestehen. Da habe ich schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich den SV Schaffhausen auf den letzten Platz, und somit als Absteiger getippt habe. Mit Lukas Zwahlen (FC Diessenhofen) und, Thomas Kargbo (SC Brühl) hat der Kader an Stärke dazu gewonnen. Vor allem auf den ehemaligen U16-Nationalspieler Thomas Kargbo dürfen sich nicht nur die Fans vom SV Schaffhausen, sondern auch von den anderen Vereinen freuen. Zum 100 Geburtstag würde man dem SV Schaffhausen auch als Aussenstehender, sofern man nicht Fan von einem Aufstiegskandidat ist, sicherlich den dritten Aufstieg in Serie wünschen.

    So, das war meine Prognose für die 2.Liga Interregional Gruppe 6 Saison 21/22, die am kommenden Wochenende (Sa./So. 21./22. August) beginnt . Da ich die Liga in dieser Saison als unglaublich ausgeglichen ansehe, erwarte ich eine äusserst spannende Meisterschaft. Hoffentlich wird uns das Covid19 Virus in dieser Saison keinen Strich mehr durch die Rechnung machen.
    Das der FC Kreuzlingen und der FC Amriswil um den Aufstieg mitspielen werden, da bin ich mir fast sicher. Alle anderen Mannschaften sollten zuerst darauf schauen, dass Sie Möglichst schnell Punkte sammeln können, damit Sie sich aus dem Abstiegskampf fernhalten können. Ich habe den FC Seuzach, FC Bazenheid und den SV Schaffhausen zwar als Absteiger getippt, das heisst aber noch lange nicht, dass Sie sich am Ende der Saison nicht auch in der oberen Tabellenhälfte (Top7) klassieren können. Es ist doch schön, wenn die Liga so ausgeglichen erscheint, das eine Endtabelle vor der Saison fast unmöglich zu erstellen ist.
    In diesem Sinne wünsche ich allen Vereinen eine erfolgreiche Saison. Möge die beste Mannschaft aufsteigen, und die schlechtesten drei Mannschaften absteigen. Auf eine hoffentlich Virenfreie Saison.
    Mit sportlichen Grüssen aus dem St. Galler Rheintal (Widnau)
    Markus

    Noch Werbung in eigener Sache, sofern dies nicht erlaubt ist, bitte löschen.
    Tippspiel 2.Liga Interregional Gruppe 6 Saison 21/22 hier der Link: https://www.kicktipp.de/widnau/

    Bereits seit Sommer 2005 führe ich (Markus Seiz) ein Tippspiel für die Liga durch, in der sich der FC Widnau befindet. Auch in diesem Jahr werde ich das kostenlose Tippspiel für den FC Widnau wieder durchführen. Ab kommenden Samstag gilt es daher wiederum die Spiele der 2. Liga interregional Gruppe 6 zu tippen.

    Wie melde ich mich an?
    Auf der Internetseite http://www.kicktipp.de/Widnau/ könnt ihr euch unter dem Menü „Mitglied werden“ kostenlos anmelden. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten direkt an die angegebene E-Mail Adresse versendet. Die genaue Beschreibung findet ihr auch unter dem angegebenen Link.

    Regeln
    Die Spielregeln werden auf der Homepage genau erklärt.
    Hier ein kurzer Überblick: Es werden die einzelnen Spiele getippt (Tippabgabe bis 60 Minuten vor Spielbeginn). Zusätzlich gibt es Bonusfragen, für die es ebenfalls Punkte gibt. Die sechs Bonusfragen müssen vor der Saison (60 Minuten vor dem ersten Spieltag) beantwortet werden.

    Was gibt es zu gewinnen?
    Der Gewinner des 2. Liga Interregional Gruppe 6 Tippspiel erhält keinen Preis. In diesem kostenlosen Tippspiel geht es nicht um einen Materiellen Preis, sondern um den Tippspass, und natürlich um Ruhm und Ehre. Der Sieger darf sich ein Jahr lang als Tippsieger feiern lassen. Aktueller Titelträger ist der Tipper “ Joecole ”, der mit 133 Punkten die sechzehnte Ausgabe dieses Tippspiels für sich entscheiden konnte.

    Ich würde mich freuen, wenn sich auch im Umfeld vom FC Kreuzlingen weitere Teilnehmer finden würden.

  2. Warum tatsächlich nicht wiedermal der traditionelle “City-Club” von Kreuzlingen – der FCK? Zumal überraschend selbst die Klubleitung erstaunlich offen von “Aufstieg” redet! Ob dazu die Mannschaft gegenüber der vergangenen Halb-Saison noch besser aufgestellt ist, mag durchaus sein. Und ob das auch alles gut bis sehr gut zusammenpasst, wird man bald sehen. Die Vorbereitungs-Resultate sprechen mindestens nicht dagegen.

    Sagen wir also mal: Die Hafetschutter-Analyse und Prognose ist in sich stimmig! Es gibt da nur noch mindestens eine Sache: Die neue, hoffentlich vollständig durchspielbare Saison 21/22 strotzt vor Thurgauer Derbys (4 Thurgauer Clubs in der 2. Inter!). Und Derbys haben es stets im Guten wie im weniger Guten in sich. Möchte man also Spitze sein, müssten diese Derbys ziemlich regelmässig gewonnen werden.

    Dazu zu zählen wären noch traditionelle Spiele mit ausserkantonalem Derbycharakter, wie gegen – neu – den FC Rorschach/Goldach (willkommen!), oder – altbekannt – Widnau. Und wenn dann noch zwei Stadtzürcher Club mit ab und zu höheren Ambitionen am Start sind (betrifft mindesten eine der Equipen), wird die Angelegenheit “Aufstieg” noch komplexer. Für alle Mannschaften. Ganz abgesehen von stets aus dem Hintergrund überraschend auftauchenden Kickvereinen. Bei den vielen Clubwechseln selbst bester Spieler wäre das keine Überraschung. Und so ist zu vermuten, dass die neue Spielzeit mit manch erstaunlichen Resultaten brillieren wird. Eigentlich nicht die schlechteste Ausgangslage für Fans. Nur sollte eben die Überraschung immer postiv für den eigenen Club enden. Und so werden wiedermal Superfans – oder ganze Fangruppen – zu trösten sein. So ist Fussball.

    Wenn sich letztlich die Hafetschutter-Meisterschaftsprognose 21/22 aber treffend erfüllen sollte, so wäre es immerhin eine Bestätigung der seit vielen Jahren erzielten einwandfreien Tabellenplatzierungen des FCK. Dass es oft eine Portion Glück mehr braucht, um final wirklich reüssieren zu können, ist bekannt. Diese Erfahrung scheint ja besonders beim FCK deponiert zu sein. Achtung: Aber nicht auf Dauer!

  3. Hoi Leute
    Auch ich, Anhänger des mittlerweile in der 3.Liga versunkenen FC Altstätten,
    (Gell Dani Kessler und Markus Seiz 🙂 )traue mir eine Tabellenprognose
    der Interregio durchaus zu 🙂 Vielleicht stellt unser Freund Bruno Neidhart auch noch eine Tabelle
    zusammen:-)
    Natürlich ist sowas meistens “Kafisatz”-lesen aber eines ist ganz sicher:
    Das wird eine extrem spannende Saison!
    Ich wünsche den Vereinen eine tolle und verletzungsfreie Saison.

    Die Spitze der Liga

    1 Kreuzlingen
    Die «Bodenseemannen» ziehen das Ding konsequent durch.
    Ende Saison wird der Vorsprung auf die Verfolger beträchtlich sein!
    2 Chur 97
    Tradition gepaart mit extrem starkem (eigenem) Nachwuchs.

    3 Widnau
    Der Gegenpart zum breiten «Wurst und Brot»-Mittelfeld.
    Tolle Mischung (“Alt”+”Jung”), frech und dynamisch!
    Ein guter Start ist aber wichtig sonst wird der Trainer nervös

    “Wurst und Brot”- Mittelfeld
    4 Red Star ZH
    Ein “solala” Zürcher Quartierverein der weiter oben spielen möchte.
    Das dafür nötige “Kleingeld” fehlt aber schon länger!
    Trotzdem, eine solide Saison / nicht mehr und nicht weniger.
    5 SV Schaffhausen
    Die “Spielvi” , wie sich der Verein selber nennt, wird überraschen!
    Extrem Heimstark und im Soge des 100-Jahr Jubiläum niemals zu unterschätzen.
    6 Seuzach
    Ein Tipp des Herzens! Solche Vereine verdienen Kredit bis zum geht nicht mehr!
    Bei den Seuzemer wird nicht einmal eine Punkteprämie ausbezahlt!!
    Dort spielen alle mit Herz und darum werden sie die nötigen Punkte einfahren.
    7 Wil
    “Reserve”-Mannschaften von Proficlubs steigen in der Regel niemals ab!
    Am Ende der Spielzeit ist der “Lohn” ein unspektakulärer Mittelfeldplatz.

    Achtung Abstiegsgefahr !!

    8 Amriswil
    Den Amriswilern um Neo-Trainer Sabanovic könnte eine ungemütliche Saison
    bevorstehen! Eine (zu)hohe Erwartungshaltung gepaart mit einem unerfahrenen
    Trainer….dies passt nur sehr selten zusammen.
    9 Calcio Kreuzlingen
    Der Elan ist weg. Die Euphorie beim “kleinen Bruder” ist nur noch ein laues Lüftchen.
    Das sind gefährliche Elemente für die Döbelianer aber (noch) reicht es für die Liga.
    10 Blue Stars ZH
    Ein grosser Traditionsverein – nur interessiert das inzwischen “keine Sau” mehr.
    Aber irgendwie schaffen es die Zürcher, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die
    Liga zu halten. Aber auch das interessiert niemand!
    11 Frauenfeld
    Die Hauptstädter sind “wieder einmal” der Versenkung entklommen. Mehrheitlich
    auf den eigenen , sehr starken Nachwuchs setzend, werden die Frauenfelder dem Abstieg
    knapp entrinnen. Aber eine (erfolgreiche) Zukunft sieht definitiv anders aus.
    12 Weesen
    Viele fragen sich immer noch: Wie konnte das nur passieren das ein solcher Verein
    in der interregionalen 2.Liga spielen kann/darf.. ?? Infrastruktur und “Nachwuchs-
    Arbeit” sind bestenfalls auf 3.Liga-Niveau. Die RedBull-Truppe vom Walensee wird
    Jahr für Jahr mit viel Cash zusammengezimmert und hat darum weniger Ausstrahlung
    als eine heruntergekommene Plattenbausiedlung in der ehemaligen DDR.
    13 Rorschach-Goldach
    Nicht viel Kredit gebe ich dem FC RoGo, denn der Kader ist zu schwach für die Interregio.
    Seit der Fusion sind Rorschach und auch Goldach ohne “Heimat”, seit dem “Umzug” vom
    “Pestalozzi” und vom “Dammweg” fehlt die Seele, die Herzen der beiden Vereine
    sind abhanden gekommen. Das Zusammenführen dieser 2 Clubs wirkt sehr
    künstlich und die Identität und Tradition ist komplett verloren gegangen.
    14 Bazenheid
    Nur mit Kampfkraft holt man in der Interregio keinen Plant-Pot mehr.
    Es gibt sicher einige Bazen-burger die Frühmorgens aufwachen und merken, dass sie eigentlich
    in einer falschen Liga spielen. Regional ist die Zukunft des Vereins.
    Viel Freude und Spass beim analysieren meiner nicht immer ganz Ernst gemeinten Prognose 🙂

    Pete aus Altstätten

    • Hoi Pete – Fan eines Rheintaler Clubs!

      Übrigens: “Rheintalkicker”, erinnere ich mich, wurden zu meiner aktiven FCK-Zeit allesamt – zu Recht oder zu Unrecht! – als ziemliche “Hackertruppen” bezeichnet. (Wobei der Begriff “Hacker” heute ja noch eine ganz andere, ausserfussballerische Dimension angenommen hat!). Es sei aber beigefügt: Meine Fussballerinnerungen ans Rheintal empfanden den dort damals zelebrierten Fussball eher nur als “strammen Basic-Fussball”, indes in Stadtclubs bereits die feinere Klinge eingezogen war – oder so! Wie dem auch sei. Man gab sich nach dem Spiel die Hände. Und das war glücklicherweise auch ein Stück “basic”. Und ist bis heute so geblieben.

      Für eine fiktive Meisterschaftstabelle wohne ich heute viele Hundert Kilometer zu weit weg. Ich bin jeweils erstaunt, was man alles aus modernen Medien für eine Aussage über die Zukunft der 14 Mannschaften ertüfteln kann. Auch wenn die Prognosen letztlich daneben liegen sollten, ist es schon interessant zu lesen, was sich in den Clubs alles bewegt – personell und materiell! Viel mehr Bewegung als früher, wo die Identität für einen Club langlebiger war, das Materielle noch eine geringere Rolle zu spielen schien.

      Grunsätzlich erachte ich – um mich zu wiederholen, was ich schon mal feststellte! – die 2. Inter, wie sie sich derzeit präsentiert, “attraktiver”, als die 1. Liga, Gruppe 3. Das heisst: interessanter besetzt, dem Publikum besonders durch die vielen Derbys ein Stück näher, motivierender, das örtliche Fussballinteresse vielleicht wieder stärker zu beleben. Andererseits kann man sich die 1. Liga (als nationale 4. von oben her dargestellt) natürlich durchaus als “Ehre” für einen Club vorstellen, ja selbst als stolzes sportliches Ereignis für eine Gemeinde, eine Stadt, eine Region, wie eine Genugtuung für Spieler, Clubverantwortliche (und Sponsoren!), die vielleicht lange auf dieses Ziel hin gearbeitet haben. Das ist die andere Seite.

      Für den FCK stelle ich mir längerzeitig schon eine Steigerung in dem Sinn vor, dass stringent mal die 3. Liga – die derzeitige “Promotion” – angetrebt wird. Vor nicht allzu langer Zeit war man ja schon kurz davor. Das sollte nicht in den Analen verschwinden! Wie man das dann arrangiert, welche finanziellen Ressourcen dazu vorhanden sein müssten, um (längerfristig!) konkurrenzfähig zu sein, entzieht sich meinem Einblick. Und dann würde das Projekt “Fussball Kreuzlingen” eventuell eine “Fusion” nicht ausschliessen. Aber dazu stehen weiterhin keine Signale offen. O.K. – wenn es auch mal alleine gehen könnte! Und dann wäre da noch die eternelle Frage nach einem adäquaten, dauerhaft bespielbaren, stadtangemessenen “echten Stadion”. Auch dazu schwebt weiterhin noch alles in der Seeluft!

      Und so gesehen kann es aktuell nur sinnvoll sein, sich möglichst konkurenzfähig auf die kommende Meisteschaft zu konzentrieren. Dann wird man weiter sehen. Die FCK-Klubleitung geht davon aus, das derzeit Mögliche dafür getan zu haben. Die entsprechende Performanz lässt sich dann tabellarisch gut ablesen. Im Fussballspiel an sich steckt bekanntlich oft viel Dynamik – wie dann auch bei den Resultaten! Also: Vorhang offen für 21/22.

  4. Hello Bruno

    Der Begriff «Hacker» oder gar «Holzhacker» hatte/hat für eine Rheintaler Kampfmannschaft durchaus seine Berechtigung 🙂
    Die etwas rustikale Spielart hat mit der Mentalität der Rheintaler zu tun, z.b. vergleichbar mit der impulsiven Spielart der Ticino-Truppen oder der oftmals pomadig wirkende Spielstil der Westschweizer 🙂
    Dementsprechend geht es auch in den Publikums und Fan-Reihen
    der Rheintalieros «zu und her». Im Tal werden die Heimspiele regelrecht zelebriert und dies macht das Ganze auch für «Gäste» sehr Amüsant 😉
    Das kann auch Markus Seiz aus Widnau mit Sicherheit bestätigen 😉

    Deine Feststellung, dass die Interregio Gr.6 momentan attraktiver ist als die 1.Liga Gr.3, kann ich nur mit : «ich sehe das genauso» beantworten.
    Ausruhen darf man sich aber nicht, denn allzu schnell zieht der bekannte Alltagstrott ein. Spätestens dann ist ein «Derby» kein spezielles Spiel mehr, sondern einfach nur noch eine
    ganz normales Meisterschaftspartie. Ich gehe davon aus das die Verantwortlichen des FCK das genauso sehen und darum mit Nachdruck auf das Ziel «Aufstieg» hinarbeiten.
    Noch eine Bemerkung zu einer allfälligen Fusion: Fusionen bei Fussballclubs haben bei mir immer einen schalen Beigeschmack. Wenn ein Vereinsname auf ewig verschwindet , löst sich auch die Vereinsseele auf, verschwindet die Spiel und Fankultur und das wäre wirklich sehr schade.
    In dem Sinne, viel Erfolg und weiterhin freudiges und fleissiges Schreiben:-)
    Beste Grüsse
    Pete

    • Das mit “Fusion”, Pete, ist tatsächlich so eine Sache. Sicher ist nur: Wenn sich eine “Vereinsseele” bereits beginnt aufzulösen, damit auch die Fankultur, kann der Zeitpunkt gekommen sein, zu retten was zu retten ist und daher eine Fusionsmöglichkeit (oder eine Angliederung) als letzter Anker gesucht wird. Diese Situation besteht in Kreuzlingen selbstverständlich (noch) nicht. Übrigens brachte bereits vor längerer Zeit Hafetschutter die F-Idee auf. Die Überlegung, dass in einer Stadt mit rund 23’000 Einwohnern das Überleben von zwei Club, die lange auf höherem Niveau (ab 2. Inter aufwärts….) spielen können, als problematisch anzusehen wäre, hat was. Es war schon oft zu beobachten, dass es ein Verein dann schwer hat, wenn ein örtlicher Konkurrent ein deutlich höheres Ziel realisiert (mit was für Methoden auch immer…).

      Etwas anders kann es aussehen, wenn grosse Mentalitätsunterschiede bereits bei der Club-Enstehung einwirken. Da ist der Bestand weniger gefährdet, sollte ein Club sich mal in höhere Gefilde abmeldet. So etwa bei FC St.Gallen gegenüber SC Brühl. Brühl ist anders beheimatet, spricht eine andere, intimere Klientel an als der nobler erscheinende FC. Und in Kreuzlingen könnte es sein, dass sich die italienisch inspirierte AS Calcio in ihrer Eigenart ganz wohl fühlt. Und der Ur-Fussballclub FCK 1905 seine Tradition möglichst lange – oder ewig – verteidigen möchte. Aber was wissen wir schon! Dinge werden sich so oder so drehen, wenn es anders nicht mehr zu gehen scheint. Zu hoffen ist dann nur noch, dass die Reorganisation stimmig zustande kommt, alle Beteiligten anspricht. Das gelingt tatsächlich nicht immer. Erhoffte Effekte bleiben dann aus. In der Nachbarstadt Konstanz besteht derzeit so ein Zusatnd. Die Zeit, als ich mit meinem Sohn noch zu den regelmässig 3-4000 Zuschauern ins wunderschöne, heute eher marode Bodenseestadion pilgerte, sind längst vorbei. Damals existierten tatsächlich zwei Clubs in der Stadt auf dem gleichen, sehr hohen Amateurniveau Baden-Württemberg. Und geblieben ist – fast nichts. Es dümpelt. Aber so muss es ja nicht immer sein!

      Wie gut kann man dort leben, wo in einem kleinen Dorf die Gewissheit besteht, dass sich auch noch in den nächsten Jahrzehnten mindestens 11 Spieler zusammenfinden werden (rot-weiss), um sich am Sonntagmorgen (nach der Kirche) mit einer Delegation des Nachbardorfes (blau-weiss) zu duellieren. Wiese vorher ordentlich gemäht und verfüttert, Linien mit eigenem Sägemehl markiert. Ist auch Fussball – und kann sogar durch absolute Authentizität glücklicher machen.

      Von einer ganz anderen Art Fussball las ich heute früh im Tagesspiegel: Da wird in Spandau (beim SC Siemensstadt) “Walking Fussball” dargeboten! Regeln: Immer ein Fuss auf dem Boden, keine Sprints, Bälle nur bis Hüfthöhe spielen, Fauls vermeiden, Tore 3 Meter breit, 1 Meter hoch, Kunstrasen, halber Platz. Die Spieler zwischen Rheuma, Herzschrittmacher, künstliche Herzklappen, künstliche Hüftgelenke, Bypässe, Stents und ähnliches! Erstes Video abrufbar. Sieht stark aus!

  5. Hallo Pete und Bruno
    Im Rheintal wird der Fussball gelebt. Da stimme ich Pete zu 100% zu. Leider ist der Rheintaler Fussball, ausgenommen vom FC Widnau, derzeit nicht so erfolgreich unterwegs. Was derzeit nicht ist, kann vielleicht in absehbarer Zukunft ja wieder werden. Ich wünsche dem FC Altstätten jedenfalls möglichst schnell wieder bessere Zeiten.

    Das die 2.Liga Interregional Gruppe 6 für den FC Kreuzlingen aufgrund der vielen Derbys, insgesamt sind es in der Meisterschaft sechs, mit dem Cupspiel gegen den FC Amriswil sind es sogar sieben Derbys die der FC Kreuzlingen in dieser Saison bestreiten darf, attraktiver ist, als eine 1.Liga Saison in der Gruppe 3, da widerspreche ich. Wieso, das kann man dann etwas weiter unten Nachlesen.

    Derby`s sind immer etwas Schönes, und spezielles für jeden Fan. Da ist die Rivalität, was die Spiele zu etwas speziellem macht. Ich denke da nur an die umkämpften Derbys die der FC Widnau gegen den Rheintaler Traditionsverein FC Altstätten in der Vergangenheit bestreiten durfte. Ich rede da von Duellen zwischen den beiden 1.Mannschaften. Auch wenn der FC Altstätten in dieser Saison lediglich in der 3.Liga, also der sechsthöchstem Liga in der Schweiz spielt, hat dieser Verein immer noch eine ganz grosse Ausstrahlungskraft. Das liegt sicherlich auch an den früheren Erfolgen, die der FC Altstätten feiern durfte.

    Wenn die Ligazugehörigkeit nur nach den Derby`s angesehen würde, dann müsste man sich in Altstätten ja über den Abstieg sogar gefreut haben. Das ist natürlich Sarkasmus pur von mir. Niemand freut sich ernsthaft über einen Abstieg. Ein Abstieg kann aber auch eine Chance sein, und neuen Schwung in den Verein bringen. Ich bin Zuversichtlich, dass man beim FC Altstätten die richtigen Schlüsse nach dem Abstieg gezogen hat, und daher hoffentlich möglichst schnell den Wiederaufstieg in die 2.Liga schaffen kann.

    In der 3.Liga Gruppe 2 spielen nebst dem FC Altstätten, mit dem FC Rebstein, FC Widnau 2, FC Diepoldsau-Schmitter, FC Rheineck und dem FC Rüthi noch fünf andere Mannschaften aus dem Rheintal mit. Insgesamt sind es somit sechs Rheintaler Vereine die sich in der 3.Liga Gruppe 2 messen werden. Es gibt somit in der 3.Liga Gruppe 2 unglaublich viele Rheintaler Derby`s. Ist das für einen Fussballverein, wie es der FC Altstätten ist, ein Grund sich über die 3.Liga Zugehörigkeit zu freuen? Wohl eher nicht. Ein Verein mit dem Renommee eines FC Altstätten gehört aus meiner Sicht längerfristig sogar in die 2.Liga Interregional.

    Da in der 2.Liga Interregional derzeit mit dem FC Widnau lediglich ein Verein aus dem Rheintal mitspielt, ist diese Liga für einige Widnauer Fans nicht attraktiv genug. Daher gab es auch im Umfeld vom FC Widnau nach dem Aufstieg in der Saison 17/18 doch auch einige Stimmen, die den Aufstieg in die 2.Liga Interregional nicht so gerne gesehen haben. Genau aus dem Grund, dass die Derby`s fehlen werden. Ich bin aber der felsenfesten Überzeugung, dass die 2.Liga Interregional für den FC Widnau genauso attraktiv ist, wie die 2.Liga regional. Natürlich können Spiele gegen Mannschaften aus dem Kanton Graubünden, Thurgau, Zürich, Schaffhausen nicht die Zuschauerzahl auf die Sportanlage Aegeten bringen, wie es die früheren Derby`s gegen den FC Altstätten, bzw. FC Diepoldsau-Schmitter jeweils getan haben. Trotzdem habe ich als FC Widnau Fan bisher jede 2.Liga Interregional Saison genossen. Es ist doch schön, wenn der Lieblingsverein gegen so Traditionsvereine wie es der FC Kreuzlingen, FC Blue Stars ZH, FC Red Star ZH, Chur 97, FC Frauenfeld und der FC Wil 1900, auch wenn es nur die 2.Mannschaft ist, zweifelsohne sind, spielen darf.

    Daher würde ich bei der These „ das die 2. Inter., wie sie sich derzeit präsentiert, “attraktiver”, als die 1. Liga, Gruppe 3 ist“ widersprechen. Jeder Gegner, egal woher er kommt, sollte nicht nur für jede Mannschaft, sondern auch für jeden Fan attraktiv sein. Daher würde ich einen Aufstieg vom FC Widnau in die 1.Liga sofort begrüssen. Träumen darf man ja. Natürlich darf, und sollte der finanzielle Aspekt nicht aus den Augen verloren werden. Ich sage aber immer, ein Aufstieg ergibt auch eine Chance. Die Spieler können sich in einer höheren Liga, gegen vermeintlich bessere Mannschaften, und daher auch bessere Spieler beweisen. Das sollte doch Ansporn genug für jeden Sportler, und Verein sein. Man geht doch in eine Saison, um das bestmögliche Herauszuholen.
    Das war meine Begründung wieso ich die 1.Liga Gruppe 3 nicht unattraktiver finden würde, als die 2.Liga Interregional Gruppe 6. Jeder Gegner hat doch sein Charme, und daher auch seine Anziehungskraft

    Noch ein Satz zu, Thema “Fusion”. Da habe ich die gleiche Ansicht wie Pete. Egal ob im Sport, in der Politik, oder wo auch immer, wenn sich zwei, oder mehrere Zusammenschliessen, dann geht immer etwas Tradition, Nostalgie verloren. Im Juniorenbereich kann man Fusionen ja noch machen (zu wenige Spieler), aber bei den Aktiven würde ich einer Fusion nur zustimmen, wenn dadurch jemand (Verein) gerettet werden kann.

    Das ist jetzt aber zu viel Off Topic gewesen. Hier geht es eigentlich um die Vorhersage, besser gesagt um die Prognose der 2.Liga Interregional Gruppe 6 Saison 21/22. Daher werde ich mich nicht mehr äussern.
    Ich wünsche allen Vereinen, und auch allen Fans eine spannende Saison. Auf eine Virenfreie Saison 21/22.
    Gruss Markus

    Ps. Pete, wir können ja dann beim Derby FC Widnau 2 gegen den FC Altstätten, dass am 5.September, um 14:00 Uhr auf der Sportanlage Aegeten über die Bühne gehen wird, weiter über den Fussball Philosophieren, und über frühere Zeiten beim Sportclub Leica, und über dein Buch „damals waren wir Helden“ plaudern.

  6. Ich gebe Markus zu 100% Recht. Die Attraktivität der beiden Ligen habe ich natürlich auf den Kreuzlinger Fussball bezogen. Für den FC Widnau (übrigens Zuschauerkrösus der Interregio!) wäre die 1.Liga um einiges spannender und interessanter. Neue Mannschaften, höhere Liga und ziemlich sicher besseren Fussball mit Partien gegen Gossau, den USV und Balzers. Wenn die FCW-Verantwortlichen so weitermachen traue ich der Mannschaft den Sprung in die 1.Liga in nächster Zeit wirklich zu! Verdient hätten sie es!
    Zu den Derbys: Auch da hat Markus total recht. Je mehr Derbys desto uninteressanter wird das Ganze. Solche Partien sollten immer was Spezielles sein und nicht an jedem Wochenende hinter jeder Kirchturmspitze über die Bühne gehen. Und ein gewisses Niveau im Fussballerischen Bereich sollte ja auch noch vorhanden sein. Sonst könnte man ja direkt in der 5.Liga spielen, dort hat es nur noch Derbys:-) Übrigens, das Wort Derby wird leider allzu oft in den Mund genommen. Das Wort Derby sollte eigentlich nur dann erwähnt werden, wenn es sich auch um einen Klassiker handelt. Im Rheintal gibt es eigentlich nur einen Klassiker: Widnau – Altstätten! Tradition trifft auf Tradition. Kultur auf Kultur und Fans auf Fans. Das sind wunderbare Spiele die leider «Ligamässig» momentan nicht stattfinden können….. Diese Partien sind sicher vergleichbar mit den Begegnungen Kreuzlingen : Frauenfeld.

    Bruno: noch was zum «alten» Thema Stadion-Kreuzlingen. Das Flickwerk, wie man das Hafenareal auch schon betitelte, hat durchaus Charme. Es wird da und dort ein wenig Herumgewerkelt und mit Pinsel und Schrauben gearbeitet. Ich finde das Areal cool denn das Ganze hat mit den Jahren ein sehr spezielles Flair bekommen. Ok, die kleine Tribüne könnte man problemlos vergrössern und die dann, natürlich zeitgemäss, überdachen. Damit wäre vieles gut was zurzeit (zurecht) gewünscht oder sogar gefordert wird. Zuerst wird aber aufgestiegen 🙂
    Viele Grüsse und allen einen tollen Meisterschaftsstart.
    Pete

  7. Damit der Reiz erhalten bleibt, sollten Derbys im Idealfall tatsächlich nicht zu oft stattfinden. Daher sollten zwischen diesen Mannschaften auch keine Testspiele stattfinden.
    Für die Mehrheit der Zuschauer ist die 2. Liga IR in dieser Konstellation aus Kreuzlinger Sicht reizvoller als die 1. Liga. Für Liebhaber des Amateurfussballs ist die 1. Liga jedoch nach wie vor sehr reizvoll, sei es aus sportlichen Gründen oder aus fussballkulturellem Interesse (neue Orte und Vereine, Amateurvereine mit Geschichte etc).
    Die hier erwähnten Bedenken bezüglich Fusionen muss man ernst nehmen. Es geht oft mehr verloren, als man auf den ersten Blick meint.
    Der Pestalozzi-Fussballplatz in Rorschach atmete geradezu Geschichte, obwohl es ein simpler Platz fast ohne Ausbau ist. Aber allein schon die Lage mitten in der Stadt. Auch der veränderte Name, die veränderten Clubfarben, das sind keine Nebensächlichkeiten, auch wenn bei Rorschach-Goldach gerade Euphorie herrscht. Geradezu ein Unding ist das verschwinden des FC Konstanz 1900 VfR im SC Konstanz-Wollmatingen. Da ging viel verloren, obwohl der Platz in Wollmatingen grosses Flair hat.
    Tatsächlich höre ich oft auch positives über die “Fussball-Ansammlung” im Hafenareal. Der grosse Sprung wurde verpasst, hätte andere Grundlagen gebraucht. Ich denke aber, es entsteht langsam eine recht gute Mischung von Alt und Neu im Hafenareal, mit eigenem Charakter, dem Verein in der jetzigen Situation angemessen, auch noch in der 1. Liga. Nur noch die fehlende Überdachung… die ergebe übrigens auch in einer ganz einfachen, flachen Ausführung (mit begrüntem Dach?) ein architektonisch spannendes Bild mit den flachen Clubhaus- und Garderobengebäuden ab. Die Stadt müsste sowas selbst wollen als Visitenkarte. Man denke nur was dort unten für ein Verkehr ist im Hafenareal mit der Bodensee-Arena etc, vom praktischen Nutzen ganz zu schweigen. Man hätte dann immer noch eine einfache Anlage ohne Luxus, aber eine tatsächlich sehr stimmige! Gab es nicht auch in Widnau und Altstätten Dach-Projekte?

  8. Hoi zäma
    @Hafetschutter “Gab es nicht auch in Widnau und Altstätten Dach-Projekte?”

    Ich kann Dir nur über die Sportanlage Aegeten Auskunft geben. Nicht das ich wüsste. Auf der Aegeten gibt es keine Tribüne, und daher braucht es auch kein Dach. Soweit ich mich erinnern kann, gab es auch nie ein Projekt eine Tribüne, überdacht oder nicht, zu bauen.
    Auf der Aegeten hat es hinter dem Tor einen Unterstand. Da zieht es die meisten Fans hin, wenn ein Regenschauer aufkommt. Anfang dieses Jahres (Mai) hat man auf dem Damm, zwischen Platz Eins und Zwei, neue Werbebanden montiert. An diesen Halterungen der Werbebanden kann man nun glaube ich sogar Sonnenschirme einsetzen. Somit sind wenigsten einige Zuschauer auf dieser Seite vor der Sonne, und dem Regen geschützt. Wer Schutz vor dem Regen, oder der Sonne auf der Sportanlage Aegeten braucht, der ist entweder unter dem Unterstand, oder ansonsten unter den Bäumen, bei Regen aber eher nicht zu empfehlen, gut aufgehoben. Nur ist man da eben hinter den Toren, und daher schon etwas weit weg vom Geschehen.

    Ich finde die Sportanlange Aegeten äusserst idyllisch. Diese Sportanlage versprüht aus meiner Sicht sehr viel Charme. Mit den Dämmen, und den Bäumen ist diese Sportanlage auch für die mitgereisten gegnerischen Fans sicherlich ein Erlebnis. Da spielt es dann aus meiner Sicht auch keine Rolle mehr, dass es keine Tribünen hat. Der Unterstand, auch wenn er hinter dem Tor ist, sollte aus meiner Sicht genügen. Was ich aber sehr schade finde ist, dass der Hauptplatz keine Beleuchtung hat, und daher Abendspiele meistens auf dem Nebenplatz (Platz 2) ausgetragen werden müssen. Zum Glück gibt es in der 2.Liga Interregional praktisch keine, oder derzeit sogar gar keine Spieltage unter der Woche.
    Die Beleuchtung beim Hauptplatz scheitert glaube ich an der Belegung des Platzes. Mit einer Beleuchtung würden natürlich deutlich mehr Trainingseinheiten auf dem Hauptplatz stattfinden. Der Platz würde daher in Leidenschaft gezogen. Da die Sportanlage Aegeten nicht dem FC Widnau gehört, sondern der Gemeinde Widnau, kann der FC nur seine Anliegen vorbringen, entscheiden wird am Ende immer die Gemeinde Widnau, was gebaut wird, und was nicht.

    In der FC Widnau Umfrage, die Ergebnisse wurden ja auf der Homepage des FC Widnau publiziert, sind natürlich auch einige Vorschläge Hinsichtlich der Sportanlage Aegeten eingegangen. So wie ich Dich kenne, hast Du nicht nur diese Umfrage mitbekommen, sondern auch die Ergebnisse der Umfrage analysiert:-)

    Ich finde den Sportplatz Hefenareal sehr gut. Da der Fussballplatz direkt am Bodensee gelegen ist, ist das Auswärtsspiel gegen den FC Kreuzlingen immer eine schöne Reise für mich. Einziger Wehrmutstropfen ist in den meisten Fällen die Anfahrt. Beim Kreisel, wo es zum Hafenareal geht, gibt es meistens einen langen Stau, wegen dem Zoll. An sehr schönen Tagen ist es natürlich etwas schwer Parkplätze zu finden, da dann viele Leute am Bodensee unterwegs sind.

    Ich finde die Lage aber deutlich romantischer als diejenige vom Stadtrivalen AS Calcio Kreuzlingen. Obwohl das Döbeli ja auch seinen Charme hat. In der Nähe hat es ja Strebergärten. Beim letzten Auswärtsspiel gegen den AS Calcio Kreuzlingen haben Sie vor dem Sportplatz Döbeli auf der grossen Wiese, gebaut. Dort hätte die Stadt Kreuzlingen genügend Boden gehabt, um ein Stadion, das von beiden Vereinen für den Spielbetrieb der 1.Mannschaft genutzt wird, zu bauen. Im gleichen Stadion spielen wie der Stadtrivale, weiss nicht ob das gut ankommt bei den Fans. In Zürich, wo sich der FC Zürich und GC das Leichtathletik Stadion Letzigrund teilen müssen, jedenfalls nicht.

    Gruss aus dem Rheintal
    Markus

  9. Na ja, liebe Fans von dort und dort: den Ball flach halten! Noch gibt es kein Rezept, um allen gegenwärtigen Fans gerecht werden zu können. Eher solche, um neue zu gewinnen. Und das schafft man nur bedingt mit Tradition. Wenn dazu Markus in einem speziellen Zusammenhang schreibt, Tradition gehe verloren, so mag das stimmen. Aber Tradition allein bringt eben keine Punkte. Eher schon “Innovation”! Ein Stück davon kann man tatsächlich – wenn auch nur provisorisch! – am Kreuzlinger Hafen erkennen. Zu lange dümpelte dort das Platzgrün dörflich dahin. Bis dann der Club selbst die Initiative ergriff und im Zeitverlauf baulich eine passable, stadionähnliche Heimatmosphäre zu kreieren wusste. (Ein eigentliches “Städtisches Stadion” wäre dann doch noch eine speziellere Kiste. Dazu bräuchte es die Stadt. Übrigens: Was eine Überdachung betrifft, so würde für die nächsten 10-12 Jahre auch eine Lösung Sinn machen, wie sie beim offenen Eisfeld gegenüber gewählt wurde. Und das sollte doch möglich sein! Eine solche Konstruktion dürfte mindestens solange halten, wie die ausgerufene stadtverordnete “Planungssicherheit”).

    Derby: Ja, ich gebe den Zweiflern Recht, es kann eine Definitionssache sein. Wobei ich mir einfach mal generell ein kantonales Aufeinandetreffen halt als “Derby” vorstelle und Hafetschutter es eher auf Frauenfeld begrenzt sehen möchte. Dieses hat tatsächlich Tradition – als wichtiger Teil des Begriffs. Aber ein Stadtderby zwischen dem “City-Club” und den “Döbelianern” könnte nun, wenn auch neuer Art, alles überstrahlen – ein Ostschweizer Fussballnovum.

    Übrigens – Markus – hat im Döbeli die Stadt Konstanz politisch “Platzrecht”. Seit dem Mittelalter. Obwohl auf Schweizer Hoheitsgebiet, gehört es zur Nutzung der Nachbarstadt. Das Gebiet des neuen, sich im Bau befindlichen AS Calcio-Sportplatzes (Naturrasen, Beleuchtung) wurde nur gepachtet. Die Abstimmenden wollten dort eine grössere, mit Kunstrasen ausgelegte, zudem zuschauerfreundlichere Anlage, wie sie die Stadt vorlegte, aber denn schon nicht genehmigen. Für ein eigentliches Stadion müsste den Kreuzlingern somit sportlich-gesellschaftlich ein noch viel helleres Licht aufgehen.

    Und das mit der 1. Liga sehe ich ganz einfach so: Es mag für diesen oder jenen Club wirklich eine Ehre bedeuten, der “obersten Amateurliga” (sollte sie das noch in echt darstellen!) anzugehören. Wenn auch nur für kurze Zeit. Denn wenn die Dinge für einen solchen Aufstieg nicht angerichtet sind, um diesen Aufstieg zu verteidigen, ist man bald inmitten der breiten Abstiegsallianz, wie diese Liga organisiert ist. Das wars dann! Der FCK hat es beim letzten Rendez-vous in der Ersten – in damals unnotwendiger Weise! – schmerzlich erfahren müssen. Geblieben ist nichts. Nur Frust. Die Liga erfordert eben mehr: Spieler und Trainer sind in der Regel teurer, das Personal rundum ist breiter (neudeutsch: Staff), die Platz-Infrastruktur muss auf der Höhe der Zeit sein, usw. Und dann die Finanzen! Bei diesen mässigen Zuschauerzahlen tragen die Fans nur marginal dazu bei. Da läuft der Bratwurststand noch besser! Es müssten also neue Finanzquellen erschlossen werden, die sich auf den Spielbetrieb der 1. Mannschaft ausrichten lassen. Und dann ist da noch der Breitensport zu beackern! Viel für einen Verein. Aber immerhin möglich, wie manch kleine Clubs beweisen. Bis hoch zur Promotion! Etwas zuviel der Theorie? Wer dazu meint, auch mit “billig” in der 1. Liga – und weiter -konkurrenzfähig sein zu können, soll sich melden.

    Was man gelegentlich aus dem Rheintal lesen kann ist, dass da oder dort doch noch eine recht treue Fussballgemeinde die Mannschaft unterstützt. Ein Stück Tradition positiv umgesetzt. So muss man nicht unbedingt nach Altach, wenn Salzburg oder Rapid anreist. Auch nicht hoch nach St.Gallen, um die YB-Kunstrasentruppe oder die Chemiker aus Basel in der Fussballschüssel an der Autobahn zu sehen. Dann also doch lieber zu einem Derby ins selbstgebackene Kreuzlinger Hafenarealstadion!

    Zum Schluss doch noch eine Prognose zur Meisterschaft, 2. Liga Inter, Gruppe 6: Gesetzt ist selbstverständlich der FCK – wenn schon! Sein ärgster Konkurrent ist aber dieses Mal…die Spilvi aus Schaffhausen (Achtung: dort wohl auf Kunstrasen!). Die Spilvi hat übrigens soviel Tradition, wie meine Bürgerschaft aus dem Schaffhausischen. Fussball-Lokalpratiotischer Ehrgeiz – oder einfach wiedermal voll daneben?

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Previous Story

Spielerwahl 2020 / 2021

Next Story

Yves Seeger ist Hafetschutter 20/21

Latest from Meisterschaftsprognose