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Cup-Out gegen Rapperswil-Jona

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Was für ein furioser Start ins 1/32-Finale des Schweizer Cups! Nach zwei Kontern führt der FC Kreuzlingen mit 2:0 (Arifagic/Misini) gegen den haushohen Favoriten FC Rapperswil-Jona aus der Challenge League. Wenig später eine Grosschance zum 3:0! Vielleicht, ja vielleicht wäre dann der FCRJ gebrochen gewesen. Mit 2:1 gehts in die Pause. 780 Zuschauer vermeldet der Speaker, die zweitbeste Besucherzahl seit der Rückkehr ins Hafenareal (2006). Der FC Kreuzlingen steht tief in der eigenen Hälfte, drei Klassen Unterschied – das ist im Fussball fast nicht zu Überwinden. Keep Reading

Urlaubsgrüsse aus Kolberg

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Von Fanzine-Freund Andreas (baufresse) erreichen mich Urlaubsgrüsse aus dem Ostseebad Kolberg (heutiges Polen), passend im FCK-Fanshirt (hatte ich 2007 von einem einäugigen Siebdrucker in Manila machen lassen).  Vielleicht mögen sich manche Leser daran erinnern, mein Urgrossvater Erich Ott (“Damals in Kolberg“) stand einst im Tor des Gauligisten HSV Hubertus Kolberg (Foto ganz links). Weltumspannender Fussball.

14 Tage vor dem grossen Spiel

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Der FC Kreuzlingen trifft in einem Pflichtspiel auf den FC Rapperswil-Jona aus der Challenge League. Die Qualifikation fürs 1/32-Finale des Schweizer Cups gelang durch Siege gegen die gleichklassigen FC Sirnach ( h 5:1), SC Zofingen (a 0:1) und SC Goldau (h 2:1). Die Rapperswiler starteten furios in die erste Challenge League Saison ihrer Clubgeschichte. Nach einer 6:0-Pleite in Schaffhausen folgte im fast ausverkauften heimischen Grünfeld (2’648 Zuschauer) ein kaum erwarteter 3:1-Sieg gegen den FC Winterthur. Keep Reading

101. Teil: Torwart Merz

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Der FC La-Chaux-de-Fonds wurde zwischen 1948 und 1964 sechsmal Schweizer Cup-Sieger und dreimal Schweizer Meister. Im mit legendären Spielern gespickten Team (Antenen, Kernen, Mauron, …) stand während der Saison 1951/52 ein Kreuzlinger im Tor. Bei acht Spielen, als Ersatz für Stammtorwart Bosshard.

(Helmut?) Merz, der Sohn eines Metzgermeisters (Jahrgang ca. 1931) spielte in der Jugend mit Walter “Bega” Beerli beim Nachwuchs des FC Kreuzlingen (Titelfoto ca. 1946  Merz unten links, Beerli oben dritter von links). Spätestens 1950/51 wurde er in der 1. Mannschaft des FC Kreuzlingen (2. Liga) eingesetzt. Nach der Episode in der Uhrenstadt, wohl der Karrierehöhepunkt, spielte Merz beim FC St. Gallen in der Nationalliga B. Spannend am Titelfoto vom Sportplatz an der Konstanzerstrasse: Das Kopania-Gebäude im Hintergrund steht noch heute, mitsamt dem davorstehenden Holzhäuschen. Weiss jemand mehr zum Kreuzlinger Torwart Merz?

Grenzstadtkurier Nr. 11 ist Fanzine des Monats

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Fanzine-Späher T.B. aus Hannover hats zuerst gesehen. Der Grenzstadtkurier Nr. 11 wurde (nach der Nr. 9) erneut “Fanzine des Monats” bei 11 Freunde. Hier lest ihr was Chef-Redakteur Philipp Köster zur aktuellen Ausgabe zu sagen hatte: Review 11 Freunde.

Erhältlich ist das Heft an folgenden Orten: Libero-Bar Winterthur, didi:offensiv-Bar Basel, Sportantiquariat Zürich, an den FCK-Spielen und für deutsche Leser beim NOFB-Shop Berlin.

Das Debakel mit der Losfee

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Was für eine hinterhältige Auslosung. Zuerst übersteht der FC Kreuzlingen die Ziehung unter den Amateurvereinen. Die Bassecourts und Hergiswils, die ganzen unattraktiven Spielpaarungen. Es kann nur noch gut kommen – ein Profi-Verein im Heimspiel auf sicher! Dann greift die Glücksfee des 5.-Ligisten US Montfaucon beherzt in das Gefäss mit den Kugeln. Der FC Kreuzlingen, dass Herz springt vor Freude! Keep Reading

FCK 2 startet Abenteuer 3. Liga

in FC Kreuzlingen 2 by

Wann spielte die 2. Mannschaft des FC Kreuzlingen zuletzt in der 3. Liga? Vor 10 Jahren, vor 20 Jahren? Lange ist es jedenfalls her. Es gab einige Versuche eine Reserve-Mannschaft in der zweithöchsten regionalen Liga zu etablieren – alle sind gescheitert. Der aktuellen 2. Mannschaft gelang dieses Kunststück in nur 2 Jahren. Keep Reading

Gruppeneinteilung 2017/18

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Kein Absteiger aus der 1. Liga – aber gleich vier Aufsteiger aus der 2. Liga wurden der 2. Liga Interregional, Gruppe 6 zugeteilt.

Mit dem FC Bazenheid stieg ein altbekannter Gegner auf (Bilanz 6-0-0). Was lieferten die Toggenburger für eine Aufstiegssaison ab: 22 Spiele, 22 Siege, 54:10 Tore!

Aus der Ostschweizer Gruppe 2 kommt mit dem FC Buchs ein am Bodensee unbekannter Verein aus dem oberen Rheintal in die Gruppe 6. Beim letzten Saisonspiel gegen den FC Ruggell feierten 600 Zuschauer ausgelassen den Aufstieg ihres FC Buchs.

Aus der Fussball-Regio Zürich stossen mit dem FC Einsiedeln (FVRZ-Gruppe 1 mit 16 Punkten Vorsprung gewonnen) und dem FC Dübendorf (FVRZ-Gruppe 2 mit 11 Punkten Vorsprung gewonnen) zwei für den FC Kreuzlingen ebenso unbekannte Vereine dazu. Für den ehemaligen 1.-Ligisten FC Einsiedeln war es nach 654 (!) 2.-Liga-Spielen der langersehnte Aufstieg, zum letzten Spiel gegen den FC Oerlikon feierten 600 Zuschauer die Meistermannschaft mit einer tollen Choreo und Pyro-Show – und der FC Dübendorf zelebrierte seinen ersten Aufstieg nach 35 (!) Jahren ausgelassen vor der Dübi-Kurve. Herzlich willkommen in der 2. Liga Interregional!

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Wo sollte der FC Kreuzlingen spielen?

in Fussballheimat by

Spielt der FC Kreuzlingen eines Tages im Seezelg? Die derzeitige Planung des Reka-Feriendorfes im genannten Gebiet lässt auch die Fussballfreunde aufhorchen (das Reka-Feriendorf ist östlich der im Gestaltungsplan vorgesehenen Fussballplätze geplant). Im aktuellen Gestaltungsplan Seezelg waren neben der touristischen Nutzung auch drei Fussballfelder inklusive Garderobengebäude und Tribüne vorgesehen.  Stadtrat Ernst Zülle äussert sich dazu wie folgt: «Es sind nach wie vor insgesamt drei Fussballplätze vorgesehen – auch in Abhängigkeit zum Gebiet Döbeli» (Bericht Kreuzlinger Nachrichten vom 21.06.2017). Im letzten Sommer war bezüglich Döbeli wiederum von einem geplanten Fussball-Mekka mit fünf Plätzen die Rede. Dann stellten sich die Döbeli-Gärtner und das Konstanzer Parlament quer und die Variante 2 (Seezelg) gewann wieder an Oberwasser (Thurgauer Zeitung vom 15. Juli 2016: “Die Kleingärtner sind beruhigt“). Ein tatsächlicher Umzug ins Seezelg dürfte laut gut unterrichteter Quelle aber gut und gerne 10 Jahre auf sich warten lassen – und bezüglich Döbeli scheint auch mehr offen als gedacht, jedenfalls beschäftigt sich das Konstanzer Parlament diese Tage erneut mit der Angelegenheit.

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Ein stimmungsvolles Kehrausspiel

in Portenos by

Das Kehrausspiel gegen den FC Schaffhausen 2 auf den Freitagabend vorzuverlegen stellte sich als gute Idee heraus. So kam man in den Genuss eines Flutlichtspiels im schönsten Abendrot – und für einmal stand auch nicht das unbedeutende Spiel im Mittelpunkt (bei welchem erneut zahlreiche Ersatzspieler zum Einsatz kamen). Die Verabschiedungen der Spieler (u.a. Captain Fabian Wilhemsen und Goalgetter Andi Qerfozi), die Ehrung des Spielers der Saison (Uwe Beran) und eine ausgelassene Stimmung während  und nach dem Spiel sorgte für gute Laune bei den 170 Zuschauern, inklusive zweier lautstarker Schaffhauser Ultras.

Kuriosum: Nicht eine hohe Niederlage hätte den FCK (bei einem Sieg von Linth) den dritten Schlussrang gekostet, sondern eine Niederlage in Verbindung mit sieben gelben Karten. Die Fairplay-Regel sorgt zum Ende der Saison immer wieder für kuriose Spielsituationen bei denen es nicht mehr um Tore sondern um Karten geht.

Man merkt, dass in Deutschland bereits Saisonpause ist, schon wieder war ein Groundhopper vor Ort, hier seine Fotos.

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