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Fussball-Kalender 1934/35

in Kreuzlinger Kiste by

Wiedermal ein Fundstück aus dem Sportantiquariat Germond für die Kreuzlinger Kiste. Der Schweizer Fussball-Kalender 1934/35, mit dem FC Kreuzlingen als Schweizer 1.-Liga-Champion 1934. 176 Seiten mit umfangreichem Statistikmaterial, unter anderem Spieldaten der 1. Liga und Aufstellungen der B-Nationalmannschaft (mit dem Kreuzlinger Sandoz). Ein weiteres Fundstück welches dank finanzieller Unterstützung des Hafetschutter-Vereins für unser Archiv und für die Aufarbeitung der FCK-Geschichte erworben werden konnte.

Tabellenführer wie vor 50 Jahren

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Gegen den 1. Liga-Absteiger FC Seuzach kam der FCK vor 170 Zuschauern bei Dauerregen zu einem 3:0-Sieg und übernahm damit die Tabellenspitze. Bei Hirschwurst und einem Gallus 612 Old Style Ale – Spezialbier sah alles auch bei nur 60% Sehkraft vorzüglich aus.

Beim Trainertalk musste ich die Augen reiben, Walter mit Schiebermütze? Hatte sich meine Netzhaut wieder abgelöst? Nein, unser Trainertalkmaster Walter wurde vor seinem Einsatz seines Amtes enthoben, unser Speaker sprang ein. Getuschel unter den 15 Zuhörern. Wer ist sich seines Amtes noch sicher, Kürsat scheint auf der sicheren Seite, zittert nun der Bierausschenker um seinen Job?

Ich finds schade, ich mochte seinen Trainertalk, die Gespräche an den Spielen und zudem war er auch beim Hafetschutter-Verein dabei.

Vor dem Spiel mussten wir in einer Trauerminute von Franco Mancuso Abschied nehmen. Dieser war 1968, also genau vor 50 Jahren, 2.-Liga-Herbstmeister mit dem FCK – vielleicht tut es ihm die heutige Mannschaft am nächsten Samstag in Uzwil gleich. Eines meiner ersten FCK-Momente war in der Kreuzlinger Milan-Bar “Franco Baresi”. Franco Mancuso sah meinen FCK-Schal, sprang vom Stuhl und zeigte mir vor, wie er vor vielen Jahren als FCK-Stürmer im Schweizer Cup einen Zürcher Verteidiger ausdribbelte. Herrlich. Zugabe: Eine Strasse und Ihre Geschichte mit Angelo und Franco Mancuso.

Fundstück aus Rüti

in Kreuzlinger Kiste by

Heute erreichten mich gleich zwei Matchprogramme vom Auswärtsspiel in Rüti. Beim ehemaligen Nati-B-Verein legt man lobenswerterweise noch Wert auf ein Programmheft mit aussagekräftigem Vorwort – ja selbst für Fankultur beim FCK hatte es noch Platz. Vielen Dank den beiden Einsendern für dieses Fundstück!

In der Höhle der Syla-Löwen

in Vor- und Nachbetrachtungen by

In der Höhle der Syla-Löwen gelang ein 3:1-Sieg beim Tabellenführer Rüti. Damit steht der FCK jetzt einen Punkt hinter dem neuen Tabellenführer Bazenheid auf Rang 2. Da ich krankheitsbedingt noch immer fehlen musste, verweise ich an dieser Stelle auf den wie immer lesenswerten Spielbericht auf sport-fan.ch. Am nächsten Samstag um 16.30 Uhr empfängt der FCK den 1.-Liga-Absteiger Seuzach.

Wie gewonnen, so zerronnen

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Das gesundheitliche Pech klebt mir derzeit an den Füssen. Eine Not-Operation am Auge liess mich mehr blind als sehend beim Thurgauer Derby zwischen dem FC Kreuzlingen und dem FC Amriswil erscheinen. Daher zu diesem Spiel nur einige Stichworte, getippt von Fabienne. 0:1 zur Halbzeit, beide Trainer zur ersten Hälfte übereinstimmend: “Not gegen Elend”. 2. Halbzeit dann ein packender Derby-Krimi. 3:1 für Kreuzlingen. Am Ende ein 3:3 vor der Saison-Rekordkulisse von 415 Zuschauern. Verschenkte Punkte, schade. Sobald es mir gesundheitlich besser geht gibt es wieder mehr zu lesen.

Stromausfall, undisziplinierte Elemente und ein Hattrick

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Der Hafetschutter musste aufgrund einer Erkältung das Bett hüten. Für ihn fiel das ersehnte Nachhol-Flutlichtspiel gegen Balzers vom vergangenen Mittwochabend, 3. Oktober 2018, welches wir eigentlich wiederum gemeinsam erleben wollten, deshalb ins Wasser und ich habe nochmals die Ehre und das Vergnügen, einen Spielbericht-Gastbeitrag zu verfassen. Keine Angst; ich war diesmal wirklich physisch anwesend und es wird kurz und knackig. Keep Reading

Entfesselt in Dübendorf

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Und schon wieder ein Gastbeitrag von mir. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: Harmonie und kuschelige Berichte durch die rosa Fanbrille wird’s bei mir niemals geben! Haha! reingelegt! Fussball ist ja auch nur ein Spiel („Himmel oder Hölle“?). Die Euphorie aus dem hart erkämpften 2:1 „meines“ FC Winterthur gegen Lausanne vom vergangenen Mittwoch, welche durch die furchtbare und unnötige 0:1-Niederlage gegen Chiasso vom vergangenen Samstag allerdings zwischenzeitlich empfindlich gedämpft wurde, sowie natürlich das etwas glückliche, aber mit starkem Willen und eiskalter Verwertung der mehr oder weniger einzig guten Torchance hochverdiente, 1:0 des FC Kreuzlingen gegen die Blue Stars vom letzten Samstag, nehme ich gleich mit und berichte wiederum im Auftrag des immer noch (leicht) angeschlagenen und aufgrund kurzfristiger familiärer Verpflichtungen verhinderten Hafetschutters vom Auswärtsspiel des FC Kreuzlingen gegen den FC Dübendorf. Keep Reading

Thurgaus Fussball in der Krise

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Nach 6 Runden entscheidet sich der FCK ohne “Star-“Stürmer Andi Qerfozi weiterzumachen. Auch mit dem Duo Bode/Pentrelli kann man ohne schlaflose Nächte in die Zukunft gehen. Gespannt war ich auf die Blue Stars aus Zürich. Die Blauen Sterne wurden 1898 gegründet und spielten von 1916 bis 1934 in der höchsten Schweizer Liga. Im hier und jetzt präsentierte sich der Verein vom Hardhof als zahnloser Gegner.  Das 1:0 durch Bode reichte. Keep Reading

Die Schande von Bazenheid

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Da sich der Hafetschutter bei der Hausrenovation die Hand bzw. einige Finger verletzt hat, nehme ich sein Angebot gerne an und verfasse über das Auswärtsspiel des FC Kreuzlingen in Bazenheid vom vergangenen Samstag, 15.09.2018, einen Gastbeitrag. Dieser wurde aus aktuellem Anlass leider etwas länger als geplant. Keep Reading

Die perfekte Tribüne

in Fussballheimat by

Im Stadionbau gab es vor dem 2. Weltkrieg zwei gegensätzliche Modelle. Das englische der eng am Spielfeldrand gebauten, steil abfallenden Tribünen und das deutsche der weitläufigen, flach gebauten, sich in die Landschaft einfügenden Tribünen. Im Prinzip ging es in diesem Stil auch nach dem 2. Weltkrieg weiter, nur das in Deutschland nicht mehr die Landschaft sondern das polysportive im Vordergrund stand. Erst in den letzten 20 Jahren fand ein Umdenken statt und die Kastenbauweise hielt Einzug, meist als Arena mit zugebauten Ecken. Den meisten Neubauten geht dabei allerdings der Charme der über die Jahrzehnte fast organisch in grossen Zeitetappen entstandenen Tribünen der alten englischen Stadien ab. Keep Reading

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