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Warten auf den erlösenden Sieg

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Bei schönstem Fussballwetter fanden sich nur 180 Zuschauer im Hafenareal ein. Saisonminusrekord, nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Folge wenig verwunderlich.

Gegen die recht harmlosen Schaffhauser reichte es zwar zum ersten Punktgewinn seit dem 21. Oktober 2017, zufrieden war danach aber kaum jemand. Ob die kleine Gruppe Schaffhauser Ultras zufrieden war? Zumindest hatten sie es nicht eilig heimzufahren.

Die derzeit schwache Phase ist hinreichend erklärt worden, ein Vollerfolg gegen Wil oder Rüti würde beruhigen. Beide Teams sind recht unberechenbar.

Die 2. Mannschaft holte beim 3:1-Sieg gegen den SC Berg übrigens drei wichtige Punkte zum Klassenerhalt in der 3. Liga.

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Nächster Halt: Samstag, 21. April 2018 um 15.30 Uhr: IGP-Arena Bergholz, FC Wil 2 – FCK

Im Windschatten der REKA

in Fussballheimat by

Auf der Internetpräsenz des Kreuzlinger REKA-Projektes findet sich obiger Plan zum Seezelg. Nach den letzten mir bekannten Informationen der Stadtverantwortlichen (Juni 2017) sind drei Fussballplätze vorgesehen, davon eines mit Garderobengebäude und Tribüne. Langfristig würden diese wahrscheinlich die Plätze im Hafenareal ersetzen.

Ich sehe die grössten Vorteile vom Seezelg gegenüber dem Hafenareal in der langfristigen Nutzung (das Hafenareal ist aufgrund seiner besonderen Lage wohl kaum auf Dauer zu halten) und in der verbesserten Parkplatzsituation (geplantes Parkhaus). Die etwas dezentralere Lage dürfte für die mit dem Velo kommenden Junioren ein kleiner Nachteil sein. Auf Dauer dürften sich die Junioren in der Stadt wohl etwas eher lokal aufteilen (Emmishofen zu Calcio ins Döbeli, Kurzrickenbach/Bottighofen zum FCK ins Seezelg), von einem echten Nachteil ist also kaum zu sprechen. Mit den ÖV ist das Seezelg sogar sehr gut erschlossen.

In der schönen Landschaft hätte man sogar die Chance ein echtes Juwel zu bekommen. Eine kleine architektonisch ansprechende Tribüne mit rund 500 gedeckten Sitzplätzen müsste wohl der Mindeststandard für die Sportstadt am See sein.

Folgende Aussagen finden sich auf reka-feriendorf-thurgau-bodensee.ch:

Der rechtskräftige Gestaltungsplan aus dem Jahr 2001 befindet sich in Überarbeitung. Angepasst werden sollen die nachfolgenden Elemente:

  • Ermöglichung eines Reka-Feriendorfes auf dem rechtskräftigen, im aktuellen Plan vorgesehenen Baufeld unter geringfügiger Anpassung des Perimeters
  • Ermöglichung einer Tennishalle
  • Ermöglichung eines Parkhauses
  • Ermöglichung von Fussball- / Sportplätzen
  • Renaturierung der seeseitigen Freiflächen
  • Erweiterung des Wegnetzes auf dem Gesamtgelände

Planungsziele:

  • Grossräumige Freihaltung des Uferbereiches
  • Beschränkter Baubereiche für Hochbauten
  • Klares Grünkonzept
  • Verkehrsmässige Erschliessung am Rande der Sport- und Erholungsstätten
  • Weitverzweigtes Fuss- und Wanderwegnetz übers ganze Planungsgebiet
  • Ökologische Verbesserungen der landwirtschaftlich genutzten Flächen
  • Neupflanzungen mit einheimischen Hochstämmen (Vernetzung)
  • Zugang der Öffentlichkeit zum Seeufer
  • Schaffen von differenzierten, ruhigen und attraktiven Freiräumen

Bei der Reka geht man von folgendem Zeitfenster aus:

2018/19 Anpassung Gestaltungsplan Seezelg

2019 Entwicklung Vorprojekt, Bauprojekt, Finanzierung Freiraumkonzept mit Baubewilligung

2020/21 Bau Reka-Feriendorf und Freiraumkonzept

2021 Eröffnung Reka-Feriendorf

Weiterführendes zum Thema:

Essay Seezelg Kreuzlingen von Bruno Neidhart, 2016

Geschichte zu den Kreuzlinger Fussballplätzen von Daniel Kessler, 2012

 

 

Auf den Spuren von Karl Hautle

in Es war einmal... by

Der aufmerksame Leser weiss es, bei „Erinnerungen ans Espenmoos“ stiess ich auf einen Georg Hautle – dessen Vater Karl einst beim FC Kreuzlingen spielte (Foto in der Mitte mit Hut). Hier das Resultat meiner anschliessenden Recherche. Keep Reading

Land unter im Hafenareal

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Die bisherige Saison: 11 Runden auf Aufstiegskurs. Dann gegen schwache Teams mit einem 1:1 und 1:2 die ausgezeichnete Ausgangslage verspielt und im Cup-Wettbewerb die Segel gestrichen. Im Winter 2 Schlüsselspieler verloren. Nun mit 1:4, 0:4 und 0:2 ins Mittelfeld geschlittert. Ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht, muss man doch in der nächsten Runde beim ambitionierten FC Uzwil antreten. Im Hafenareal wird bereits gerechnet wo sichere Punkte geholt werden können. Keep Reading

Erinnerungen ans Espenmoos

in Hafetschutter e.V. by

Das zweimal jährlich erscheinende St. Galler Fussballmagazin SENF blickt in seiner aktuellen 9. Ausgabe zurück auf das unvergessene Espenmoos – eine Pflichtlektüre für jeden Ostschweizer Fussballfreund.

In meinen Erinnerungen – diese dürften nicht sehr repräsentativ sein –  steht das alte St. Galler Stadion für die 1.Liga-Duelle zwischen dem FCSG U21 und dem FC Kreuzlingen.  Keep Reading

3 Rote Karten, mir packed zäme!

in Thurgauer Derby by

Innert 11 Minuten stellte der Unparteiische drei Kreuzlinger vom Platz. Viel hätte es für einen Spielabbruch nicht mehr gebraucht, dabei war das 62. Thurgauer Derby der Nachkriegszeit gar nicht so gehässig. Keep Reading

Uwe weg, Mido weg…

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Am Samstag startet die Rückrunde. Was ist neu? Wir spielen ohne Uwe Beran (nach Uzwil) und Mido Arifagic (nach Tuggen). Dafür mit dem Konstanzer Tor-Bomber Sven Bode, zwei Weinfeldern und einem FCSG-U18-Youngster. So erfreulich die wenigen Abgänge sind, so ist der Verlust von Uwe und Mido für die Mannschaft und das Publikum im Hafenareal doch schmerzlich.

Das Heimpublikum, welches in Kreuzlingen traditionell eher die Fussballer mit der feinen Klinge favorisiert (man denke an einen Ingo Backert oder Florian Onken), sah Uwe Beran gerne zu, verzieh ihm auch sein Gastspiel in Sirnach und wählte ihn zum Hafetschutter 2017. Man trennte sich im Guten, vielleicht findet er in irgendeiner Funktion wieder zurück ins Hafenareal.

Nicht weniger schmerzt der Abgang von Mido, ein echtes Kreuzlinger Fussballtalent wie es nur alle paar Jahre in der Grenzstadt nachkommt. Das offene Transferfenster war jeweils eine bange Zeit für die FCK-Verantwortlichen, kann er nochmal ein halbes Jahr gehalten werden? Nun ist es also geschehen, nicht der SC Brühl wie lange gemunkelt, sondern der FC Tuggen schnappte ihn. Ein Stammplatz wäre ihm dort zu wünschen, es dürfte trotz seines Talents nicht einfach werden.

In den Testspielen traf unsere 1. Mannschaft mehrheitlich auf starke deutsche Vereine aus der Ober- und Verbandsliga. Nur ein einziger Sieg schaute heraus, ein 3:2 im letzten Testspiel gegen den FC Radolfzell.

An der Pressekonferenz gab der FC Kreuzlingen das anpeilen einer bescheidenen Top-5-Platzierung heraus. Mit den vorhandenen Mitteln realistisch, solange kein grosser Sponsor einsteigt müssen kleinere Brötchen gebacken werden. Doch für eine Überraschung könnte auch diese Mannschaft durchaus gut sein.

Ansonsten? Kürsat ist zusätzlich Sportchef und für die Entwicklung der 2. Mannschaft zuständig, als Co-Trainer unterstützt ihn neuerdings Mohammed Karaki. Die 2. Mannschaft wird in der Rückrunde von Petar Mitrovic trainiert, welcher bisher die B-Junioren auf Erfolg trimmte.

Beim Thema Infrastruktur muss man eine Enttäuschung wegstecken. Die benötigten zusätzlichen Garderoben lassen weiter auf sich warten. Das vom Departement Gesellschaft geplante Gebäude, das neben dem Clubhaus hätte entstehen sollen, ist an den Vorgaben und Auflagen des Bauamtes und der Baukommission gescheitert.

Eine gute Nachricht zum Schluss? Ab sofort gibt es bei den Heimspielen der 1. Mannschaft Grillwürste vom Schrofen-Hof der Familie Somm mit knusprigen Bürli von Walz-Backkunst, dazu ein Schützengarten – allein dafür müsste man ins Hafenareal.

Das wievielte Kantonsderby?

in Thurgauer Derby by

Ein Derby welches die grossen Zuschauermassen lockt sucht man im Thurgau vergeblich. Nicht so wie etwa im Rheintal, wo Spiele zwischen Widnau, Diepoldsau oder Altstätten immer mal wieder 1’000 Zuschauer locken. Prestigeträchtig ist am ehesten das Thurgauer Derby zwischen den beiden erfolgreichsten Vereinen der Vergangenheit und Gegenwart, dem FC Kreuzlingen und dem FC Frauenfeld.

Doch wie oft fand dieses Duell schon statt? Gezählt wurde es offensichtlich noch nie. Der Hafetschutter hat in den Archiven gegraben. Keep Reading

FCK-Bodenseekickers an Sportlerwahl

in Allgemein by

Die FCK-Bodenseekickers sind für die Kreuzlinger Sportlerwahl als „Team des Jahres 2017“ nominiert! Das die Bodenseekickers als Handicap-Team in den FCK-Farben auflaufen begann mit einem Schwatz zwischen Yannick und mir im „Norman-Smith-Stand“. Mit dem Elan von Yannick wurde etwas grossartiges aufgebaut, zurecht belohnt mit der Nomination zum „Kreuzlinger Team des Jahres“. Die Bodenseekickers besuchen fleissig die Spiele der 1. Mannschaft – ich freue mich auch im neuen Jahr auf viele schöne Momente mit den Kickers im Hafenareal!

Gib deine Stimme den sympathischen Bodenseekickers:

Sportlerwahl Kreuzlingen

In Gedenken an Franz Hauser

in In Gedenken by

Am 13. Januar 2018 verstarb Franz Hauser. Über 70 Jahre war er Platzwart beim FC Näfels bzw. FC Linth 04. Ich hielt an den Auswärtsspielen in Näfels ab und zu einen Schwatz mit ihm. Leute wie Franz Hauser lieben den Fussball auf eine ganz besonders schöne Weise. Zu seinem Gedenken untenstehend eine Kurzfassung von meinem Text zum Spielbesuch im Oktober 2013.  Wer noch mehr dazu lesen will, findet einen Nachruf auf Franz Hauser in der „Südostschweiz“.

Spielt ihr noch an der Konstanzerstrasse? Keep Reading

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