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Wie gewonnen, so zerronnen

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Das gesundheitliche Pech klebt mir derzeit an den Füssen. Eine Not-Operation am Auge liess mich mehr blind als sehend beim Thurgauer Derby zwischen dem FC Kreuzlingen und dem FC Amriswil erscheinen. Daher zu diesem Spiel nur einige Stichworte, getippt von Fabienne. 0:1 zur Halbzeit, beide Trainer zur ersten Hälfte übereinstimmend: “Not gegen Elend”. 2. Halbzeit dann ein packender Derby-Krimi. 3:1 für Kreuzlingen. Am Ende ein 3:3 vor der Saison-Rekordkulisse von 415 Zuschauern. Verschenkte Punkte, schade. Sobald es mir gesundheitlich besser geht gibt es wieder mehr zu lesen.

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1 Comment

  1. Gute Besserung! – Daniel Kessler. Muss man vielleicht auch dem FCK wünschen, denn gegen hintere Mannschaften “Punkte verschenken”, wie Sie bemerken, ist ungesund. Besonders zuhause. Ist einfach so. Zum Trost werden ich Ihnen bald meine angekündigte Arbeit über Fussball “auf einer Restfläche im Osten der Stadt” übersenden. Schon mal dies: Das Kleinstadion bezeichne ich darin als “Oststadion” (Arbeitstitel). Das schöne “Seefeldprojekt” war gestern.

    Übrigens: Meine gehobene, kürzlich kläglich unverwirklichte Zuschauerprognose gegen Chur erweist sich doch im Nachhinein als gar nicht so utopisch. Vielleicht ist eben doch “Ligaspitze” die beste Werbung. Animiert wohl selbst Kreuzlinger/-innen. Oder hatte bei 415 etwa auch das Lago den Fuss im Spiel? Hoffentlich nicht (…..nur)!

    300/415 sind durchaus Zahlen, die der Stadt anstehen. Darauf lässt sich dann weiter aufbauen, wenn die FCK-Erste nicht abbaut. Noch ist ja alles einigermassen im grünen Bereich. Fussball ist einfach komplex- mehr fällt mir spontan nicht ein. Die vier verlorenen Punkte gegen hintere Teams lassen wir entsprechend einfach mal so stehen. Und für Chur wie Amriswil war es ja ein eroberter Punkt. Auch mal gegönnt.

    Fussball ist komplex? Nicht immer! Komme gerade vom F1-Enkel-Auswärtsspiel. Wurde vor den Jungs des Gegners Borussia Pankow vorgewarnt. Und tatsächlich: Bereits beim Einspielen schwante mir etwas. Technisch schon zwei Klassen weiter. Hatte dann im Spiel zu zählen aufgehört (16 zu 0 – ein Dank an die Betreuerin fürs Zählen….!). Im anschliessenden Elfmeterschiessen (macht man hier jeweils so, wenn noch Zeit übrig bleibt), sah dann die Rechnung tröstlicher aus (Enkel: Hoch unters Aluminium – Sonntag gerettet!).

    Kurzes Nachwort zum neulichen Gegner Chur: Unterm Calanda wird in Kürze nochmals versucht, mit einem Masterplan-Projekt “Sportanlagen Obere Au” Abstimmende zu begeistern. Vor vier Jahren war es noch zu teuer und ging in die Hose. Im Projekt eingeschlossen u.a. ein properes, mindestens 1.-Liga taugliches Kleinstadion mit gedeckter Tribüne für Fussball (und Rugby/Calanda Broncos). Aha.

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