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Mutlos im Wiler Bergholz

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Kaum ein Kreuzlinger Zuschauer fand den Weg ins Wiler Bergholz, immerhin konnte man sich so für einmal 90 Minuten auf das Spiel konzentrieren.

Der FC Kreuzlingen spielte solide, die Abwehr stand sicher, im Spielaufbau fehlte ein kreativer Könner und im Sturm wusste Sven Bode zu gefallen – zumindest eine Halbzeit lang. Wirklich zwingend war auf beiden Seiten nicht viel, man sah zwei sich neutralisierende Mannschaften auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit verschaffte den Zuschauern lediglich die 29. Minute mit einem schönen Kreuzlinger Angriff inklusive Pfostentreffer etwas Aufregung.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich, bis sich schleichend eine unerklärliche Passivität im Kreuzlinger Spiel breit machte. Natürlich kann man nicht 90 Minuten nach vorne spielen, aber war der bisherige Aufwand tatsächlich so gross, musste der FC Kreuzlingen jetzt wirklich einen Gang zurück schalten?

Höhepunkt dieser Entwicklung war der unglückliche Platzverweis von Macedo (gelb/rot, 82.). Es ist auffallend wie viele Platzverweise der FC Kreuzlingen in der Rückrunde kassiert, ohne das man die Spielweise als aggressiv einstufen könnte.

Nach dem sich abzeichnenden 1:0 in der 88. Minute wachte der FC Kreuzlingen endlich auf, nun rückte auch Mathys (kam in der 74. für Pentrelli) nach vorne. Zu spät.

So sah ein Fan das Spiel. Was macht man am nächsten Samstag gegen einen viel mutiger agierenden FC Rüti? Der Trainer wird bessere Antworten wissen…

Die OLMA-Bratwurst (CHF 7,50) verteidigte übrigens knapp die 3 Hafetschutter-Brodwürscht.

Zugesandt: sweet memories

in Was macht eigentlich... by

Fabian Wilhelmsen (Bild) und Marcel Simsek treffen aktuell für die CFE Independiente Singen, wie diese von Leser W.S. eingesandte Tabelle mit dem Vermerk „sweet memories“  beweist:

Fabian Wilhelmsen erzielte in 81 Pflichtspielen zwischen 2014 und 2017 23 Tore für den FC Kreuzlingen.

Marcel Simsek kam während dreier kurzer Gastspiele zwischen 2007 und 2016 in 18 Spielen zu 15 Toren.

Unvergessen als Fabian am 5. September 2015 mit einem Hattrick das Thurgauer Derby im Alleingang drehte und die Kreuzlinger Zuschauer auf der Kleinen Allmend zum ausrasten brachte.

Wahrlich „sweet memories“!

Warten auf den erlösenden Sieg

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Bei schönstem Fussballwetter fanden sich nur 180 Zuschauer im Hafenareal ein. Saisonminusrekord, nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Folge wenig verwunderlich. Keep Reading

Im Windschatten der REKA

in Fussballheimat by

Auf der Internetpräsenz des Kreuzlinger REKA-Projektes findet sich obiger Plan zum Seezelg. Nach den letzten mir bekannten Informationen der Stadtverantwortlichen (Juni 2017) sind drei Fussballplätze vorgesehen, davon eines mit Garderobengebäude und Tribüne. Langfristig würden diese wahrscheinlich die Plätze im Hafenareal ersetzen. Keep Reading

Auf den Spuren von Karl Hautle

in Es war einmal... by

Der aufmerksame Leser weiss es, bei „Erinnerungen ans Espenmoos“ stiess ich auf einen Georg Hautle – dessen Vater Karl einst beim FC Kreuzlingen spielte (Foto in der Mitte mit Hut). Hier das Resultat meiner anschliessenden Recherche. Keep Reading

Land unter im Hafenareal

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Die bisherige Saison: 11 Runden auf Aufstiegskurs. Dann gegen schwache Teams mit einem 1:1 und 1:2 die ausgezeichnete Ausgangslage verspielt und im Cup-Wettbewerb die Segel gestrichen. Im Winter 2 Schlüsselspieler verloren. Nun mit 1:4, 0:4 und 0:2 ins Mittelfeld geschlittert. Ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht, muss man doch in der nächsten Runde beim ambitionierten FC Uzwil antreten. Im Hafenareal wird bereits gerechnet wo sichere Punkte geholt werden können. Keep Reading

Erinnerungen ans Espenmoos

in Hafetschutter e.V. by

Das zweimal jährlich erscheinende St. Galler Fussballmagazin SENF blickt in seiner aktuellen 9. Ausgabe zurück auf das unvergessene Espenmoos – eine Pflichtlektüre für jeden Ostschweizer Fussballfreund.

In meinen Erinnerungen – diese dürften nicht sehr repräsentativ sein –  steht das alte St. Galler Stadion für die 1.Liga-Duelle zwischen dem FCSG U21 und dem FC Kreuzlingen.  Keep Reading

3 Rote Karten, mir packed zäme!

in Thurgauer Derby by

Innert 11 Minuten stellte der Unparteiische drei Kreuzlinger vom Platz. Viel hätte es für einen Spielabbruch nicht mehr gebraucht, dabei war das 62. Thurgauer Derby der Nachkriegszeit gar nicht so gehässig. Keep Reading

Uwe weg, Mido weg…

in Vor- und Nachbetrachtungen by

Am Samstag startet die Rückrunde. Was ist neu? Wir spielen ohne Uwe Beran (nach Uzwil) und Mido Arifagic (nach Tuggen). Dafür mit dem Konstanzer Tor-Bomber Sven Bode, zwei Weinfeldern und einem FCSG-U18-Youngster. So erfreulich die wenigen Abgänge sind, so ist der Verlust von Uwe und Mido für die Mannschaft und das Publikum im Hafenareal doch schmerzlich. Keep Reading

Das wievielte Kantonsderby?

in Thurgauer Derby by

Ein Derby welches die grossen Zuschauermassen lockt sucht man im Thurgau vergeblich. Nicht so wie etwa im Rheintal, wo Spiele zwischen Widnau, Diepoldsau oder Altstätten immer mal wieder 1’000 Zuschauer locken. Prestigeträchtig ist am ehesten das Thurgauer Derby zwischen den beiden erfolgreichsten Vereinen der Vergangenheit und Gegenwart, dem FC Kreuzlingen und dem FC Frauenfeld.

Doch wie oft fand dieses Duell schon statt? Gezählt wurde es offensichtlich noch nie. Der Hafetschutter hat in den Archiven gegraben. Keep Reading

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