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Zahlensalat zur Vorrunde

in 2. Liga Interregional by

Die Tabelle (Differenz zum Tipp vor der Saison): 1. Chur 97 (5.), 2. Seuzach (9.), 3. Kreuzlingen (1.), 4. Amriswil (8.), 5. Uzwil (3.), 6. Calcio (6.), 7. Widnau (11.), 8. Lugano (2.), 9. Weesen (13.), 10. Rüti (4.), 11. Wil (12.), 12. Bassersdorf (10.), 13. Bazenheid (7.), 14. United Zürich (14.)

Die Gewinner der Vorrunde: Chur 97 holte gute Spieler und reihte Sieg an Sieg, wieso benötigt Chur dafür keine Aufbauzeit? Frechheit. Seuzach hatte ich schon alle Ambitionen abgesprochen, ein Fehler.

Die Verlierer der Vorrunde: Uzwil bringt seit Jahren die PS seiner Spieler nicht auf den Rasen. Von Lugano erwartete man einen Orkan, es kam ein laues Lüftchen. Bei Rüti ballern die Sylas wie eh und je, nur reicht es nicht mehr.

Spasstüte der Vorrunde: United Zürich mit seiner Sommervorbereitung während der Meisterschaft.

Webmaster der Vorrunde: AS Calcio, entdeckte den Veröffentlichungs-Button erst zur Winterpause. United sucht ihn noch immer.

Medien-Preise der Vorrunde: regional-fussball.ch und Live-Ticker FC Seuzach. 11 Freunde für die 2. Liga Interregio.

Zuschauerzahlen Vorrunde 2019 (Differenz zur letzten Saison): 1. FC Widnau 335 (-5), 2. Chur 97 300 (+40), 3. FC Kreuzlingen 270 (+35), 4. FC Seuzach 220 (+35), 5. FC Amriswil 180 (+25), 6. FC Bazenheid 170 (+50), 7. Lugano U21 150*, 8. FC Uzwil 135* (-45), 9. FC Weesen 131, 10. FC Rüti 130* (-85), 11. Wil U20 125 (-25), 12. FC Bassersdorf 115, 13. AS Calcio 105, United Zürich 50. *bei diesen Vereinen liegen nur wenige Zuschauerzahlen vor

Die bestbesuchten Partien der Vorrunde: 1. FCK – Calcio (680), 2. Widnau – Weesen (440), 3. Chur – FCK (355)

Die besten Torschützen: 1. Taulant Syla (Rüti, 14), 2. Miguel Teixeira (Bassersdorf, 13), 3. Rafael Deplazes (Chur, 10), 4. Silvan Eggmann (Amriswil, 9), Abbas Karaki (Kreuzlingen, 9), Maximilian Knuth (Chur, 9), Caner Türkmen (Seuzach, 9)

3 Comments

  1. Das Tippen auf den Meisterschaftsverlauf hat so seine Tücken! Das ist beim Hafetschutter nicht anders, obwohl er regelmässig recherchierend über eine Menge von Hintergrundsinformationen zu verfügen scheint, was sich da rund um die Mannschaften bei Saisonbeginn tat. Immerhin liegt er ausgerechnet beim FCK-Stadtrivalen Calcio derzeit goldrichtig. Und auch beim Blick auf den FCK selbst ist er einigermassen im Soll. Aber nur, soweit es eine vordere Platzierung betrifft. Chur 97 als Spitzenteam ist in realen Meisterschaftspunkten bereits ordentlich davongerauscht. Hafetschutter nennt das sogar – wohl mit einem zwinckenden Auge! – eine “Frechheit”. Vielleicht animiert bei den Bündner Hauptstädtern der kommende Umzug von der Ringstrasse auf die Obere Au ins dann neu gebaute Stadion. Da möchte man perspektivisch schon bald mindestens ein Liga höher kicken. In Kreuzlingen dagegen herrscht derzeit eher eine als “städtische Planungssicherheit” getarnte Infrastruktur-Nullnummer betreffend einer sicheren Platzheimat mit anständiger, moderner, zuschauerfreundlichen Anlage. Nichts deutet demnächst auf Aufbruch.

    Bei den Zuschauerzahlen scheinen sich die Dinge eingependelt zu haben, setzt man voraus, dass beim Zählen eher mal nach oben, als nach unten, korrigiert wird. Vielleicht braucht es eine solche mathematische Ordnung zur existenziellen Selbsbestätigung. Wie dem auch sein.

    Was die FCK-Zahl betrifft, so ist sie für einmal – oder auf länger? – dem Stadtderby geschuldet. Ohne dieses interessante sportliche Event innerhalb der eigenen Stadtmauern dümpelt man beim Zuschauervergleich wie in den Vorgängerjahren bescheiden vor sich hin. Wobei es sich bei diesem Derby doch zeigte, was doch noch für Fussball-Potenzial in der Stadt vorhanden ist. Das ist die erfreulichste Tatsache der ersten Saisonhälfte. Der Blick auf die getrennte Auflistung der Zuschauer-“Kulisse” beider Stadtclubs gibt dann schon eher Anlass zu einer erweiterten Reflektion. Es ist hier nicht der Raum, um “tiefschürfendere Strategien zur synergetischen Nutzung der wertvollen Derby-Zuschauerzahl (680! – sechshundertachtzig)” zu interpretieren. Was diese etwas kryptische Bemerkung bedeuten könnte, überlassen ich “Insidern mit enger Beziehung zum täglichen Fussballgeschäft”. Es locken dazu sicher unterschiedliche Interpretationen – ein weites Feld. Doch sollte man die 680 wirklich “ernst nehmen” und nicht verstauben lassen. Segantini malte mal ein Landschaftstriptychon und bezeichnte es mit “Sein” – “Werden” – “Vergehen”. Auf Fussball Kreuzlingen bezogen (ist etwas weit hergeholt-o.k.!) würde dies bedeuten: Beide Clubs sind derzeit im “Sein” und wissen nicht, was sie “Werden” (könnten). Das “Vergehen” lasse ich mal aussen vor……!

  2. Soeben gelesen: Wie in Chur, ist auch in Gossau/SG eine neue Fussballanlage in Planung. Für den gegenwärtigen Classic-Ersligaklub – ein gut bekannter des FCK -, ist nach einem Masterplan, der für das grosse Sportgebiet “Buechenwald” aufgelegt ist, eine leichte Verlegung des gegenwärtigen Hauptplatzes vorgesehen (die rustikale Holztribüne wird abgebrochen). Die neu zu erstellende Tribüne soll u.a. 600 Sitzplätze enthalten (überdacht) und für alle notwendigen Diensleistungen – neudeutsch “Facility” – geplant sein (Beiz, Sponsorenbereich, Medien, usw.). Das Wettbewerbs-Siegerprojekt enthält zusätzlich einen an den Tribünenbau angelehnten öffentlichen Aussichtturm als “identitätsstiftendes Merkmal”. 1.Schlusssatz: “Mit Aussichtsturm” könnte man sich auch am Kreuzlinger Hafen vorstellen. 2. Schlusssatz: Finde die Idee, dass die Technischen Betriebe Gossau den Fussballplatz “besitzen”, als sinnvolle Konstruktion.

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