Ein Abend für Amateurfussballaficionados

Spätestens wenn der Trainer bereits vor dem Spiel zu den Fans läuft, weiss man, heute und hier gehts um was. Das Spiel gegen Widnau war mehr als ein Spiel um drei Punkte. Jeder wollte wissen, wo steht dieser FC Kreuzlingen, der so sehr begeisterte und dann drei Spiele lang so aus dem Takt geriet.

Beim ungeschlagenen FC Widnau wiederum war die Vorfreude auf das Spiel riesig, bereits im Vorfeld wurden in den sozialen Medien Mitfahrgelegenheiten an den Bodensee gesucht – und in umgekehrter Richtung nach dem Spiel im Clubhaus. Die Sehnsucht nach 1.-Liga-Fussball ist im Rheintal gross.

320 Zuschauer umsäumten den Kunstrasenplatz – und das an einem kalten Mittwochabend. Viele davon aus Widnau angereist. Es wäre auch ein würdiger Rahmen für ein 1.-Liga-Duell gewesen, allerdings dann auf dem Hauptfeld, der Kunstrasenplatz würde in der 1. Liga aufgrund seiner Grösse keine Bewilligung erhalten.

Es begann gar nicht gut für Kreuzlingen. Ein unglückliches frühes Gegentor. Dann schied nach einem bösen Foul Sven Bode frühzeitig aus, ein herber Verlust, gerade aus kämpferischer Sicht. Doch die Kreuzlinger kamen schnell zum 1:1 und zeigten trotz der zahlreichen Absenzen eine tolle Leistung bis zum Schluss. Dabei blieb es, trotz Unentschiedens ein gelungener Abschied in die Winterpause.

In den letzten Wochen und Monaten sprachen mich immer wieder mir unbekannte Personen auf den Blog an und erzählten dabei von “ihrem FCK”, von grossen Spielen und ihrem Bezug zum Verein. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen der FC Kreuzlingen immer noch bewegt und wie viele Fussballfreunde seine Resultate und seinen Gang immer noch verfolgen.

Schönster Satz nach dem Spiel: “Beim Gezeigten wurde es jedem Amateurfussball-Aficionado warm ums Herz” (Matthias Hafen, Thurgauer Zeitung).

Aufsteller: 17 verkaufte FC-Kreuzlingen-Schals!

Letzter Halt vor der Winterpause: Samstag, 16.00 Uhr, Schweizer Cup 1. Quali-Runde: FC Unterstrass Zürich – FC Kreuzlingen (Sportplatz Steinkluppe).

Fotos: regese.ch

15 Comments

  1. Es war ein unterhaltsames und kämpferisches Spiel auf Augenhöhe. Ich denke die zwei besten Mannschaften der Liga trafen aufeinander.
    Es stellt sich mir nur die Frage, warum ein solches Duell, wobei es um soviel geht, auf Kunstrasen ausgetragen wird? Den Kunstrasen den ich in Kreuzlingen vorfand, war eine einzelne Katastrophe und gefährlich für jeden Spieler auf dem Feld. Wir können alle froh sein, dass bei so einem Spiel niemand verletzt vom Platz musste.
    Neben dem Feld habe ich vernommen, dass der Trainer unbedingt auf dem Kunstrasen spielen wolle? Wieso? Die Saison ist noch so lange. Wollen die Kreuzlinger auf Teufel komm raus aufsteigen – und verzerren so sogar den Wettbewerb?
    Es wäre sicherlich eine viel unterhaltsamere Partie auf dem schönen und gut gepflegten Rasen, neben dem Kunstrasen, geworden.
    Auch finde ich fraglich, dass der Verband diesen Platz für Saisonspiele zulässt – dies noch am gleichen Tag der Partie? Was ist hier geschehen, dass der Platz am gleichen Tag abgenommen wird??
    Trotzdem war es ein gutes Spiel der beiden Mannschaften und ich freue mich auf das Rückspiel.

    • Aus rein sportlicher Sicht hatte der FCK mit der Platzwahl wohl einen kleinen Vorteil und zudem eine bessere Vorbereitung auf das Cupspiel bei Unterstrass. Meines Wissens musste der Platz nicht speziell abgenommen werden, da er generell für die 2. Liga Interregional lizenziert ist. Für die 1. Liga wäre der Platz aufgrund der Masse aber zu klein. Aus sportlicher Sicht kann ich den FCK bei dieser Platzwahl verstehen, aber ich finde diesen Einwand berechtigt. Sollte man aus taktischen Gründen den Platz wechseln? Je länger ich darüber nachdenke, meine ich eher Nein… oder wollte man den Rasen auf die Winterpause nicht zu sehr strapazieren? Vielleicht auch alles miteinander.

      • Es geht hierbei nicht mal nur um den Vor- oder Nachteil. Man sollte auch die Gesundheit der Spieler berücksichtigen. Ein solch wichtiges Spiel darf und sollte nicht auf so einem “billigen” Kunstrasenplatz ausgetragen werden. Der Platz löst sich an gewissen Stellen und der Untergrund des Rasens ist katastrophal. Vor Spielbeginn bin ich über den Rasen gelaufen und musste feststellen, dass dieser sicherlich nicht 2. Liga Interregional tauglich ist. Wenn nicht durch Wettbewerbsverzerrung – warum hätte Kreuzlingen sonst auf so einem Feld spielen wollen? Ziel Aufsteigen ja, aber nicht mit solchen mitteln.

  2. Ein grossartiges Ergebnis in einer Situation, die ungünstiger nicht hätte sein können nach einer überraschenden Niederlagenserie. Was ab jetzt zählt, sind die wiederentdeckten Kräfte eines FC Kreuzlingen 1905 mit all seinen Tugenden, die zu einem Traditionsclub gehören. Dazu zählt besonders die Willenskraft in Situationen während einer Meisterschaft, die nun mal nicht immer stringent laufen kann. Das Überwinden einer Schwäche ist genau so viel wert, wie die Verteidigung einer Spitzenposition. In einer solchen Position befindet sich nun, zusammen mit anderen Mannschaften, nach wie vor der FCK, moralisch excellent gerüstet für die zweite Meisterschaftshälfte. Und wenn dann noch die objektivsten Schwachstellen aus spielerischer Sicht bereinigt werden können – der Trainer kennt sie!, sieht es doch überraschend wieder gut aus für die treuen Hafenareal-Fans. Es braucht schon viel Liebe und Begeisterung, daran immer wieder zu glauben.

    Und der gestrige Gegner? Natürlich hätte sich der tüchtige Rheintaler FC Widnau eine schöne Herbstmeisterschaft 21 vorstellen können. Und die Mannschaft scheint ja Potential zu besitzen. Aber “Herbstmeister” ist auf dem Papier zwar proper anzusehen, doch nur ein kleiner Blumentopf. Es gibt da schon noch ein grösseres Ziel! Und ob eine Mannschaft dazu die Fähigkeiten besitzt, muss sie über die ganze Meisterschaft (mit Höhen und Tiefen) bestätigen – und darüber hinaus: Denn es zeigt sich immer wieder, dass es aufsteigende Mannschaften schwer haben, wenn sie nicht an einigen Stellen – oder gar vielen – nachrüsten (sportlich, organisatorisch, platzbezogen). Und diese Geleise sollten eigentlich bereits während der noch laufenden Saison mindestens gelegt – besser noch: schon etwas befahren werden!

    Quer durch die sechs Gruppen der 2. Liga Inter zeigt sich übrigens ein ziemlich ähnliches Bild mit jeweils einigen Spitzenmannschaften um 25 Punkte herum – plus, minus. Einzig in Gruppe 5 marschiert derzeit der Zuger FC Rotkreuz mit 11 Punkten Vorsprung (stolze 37/ 12×3+1×1) einsam davon. Mit einem Durchschnittsalter von über 30 scheint er ordentlich aufgerüstet zu haben. So finden wir dort im Kader alle Altersstufen – bis 36, 37, ja 40! Da hat sich jemand zielgenau eine (Aufstiegs-) Truppe zusammengewürfelt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich zwischen der hoch wirtschaftlichen Zone Zuger- und Schwyzer Zürichseegebiet bereits drei Clubs in höheren Gefilden bewegen. Nun käme eventuell noch der FCR dazu. Da könnten Thurgauer Kicker schon mal neidisch werden. Warum diese Konstellation in diesem kleinen Raum überhaupt möglich ist, könnte “tiefere Gründe” haben! Allerdings muss zuerst auch mal der erklärte Wille entstehen, aufzusteigen. Geld allein schafft keinen Aufstieg. Oder sagen wir mal, selten. Und dann wären wir eher schon im halbprofessionellen Bereich.

    Und der FCK? Er war bis dato stets ein ehrenhafter Amateurclub, wich sogar mal zurück, als es anders hätte weitergehen können – oder müssen. Aber ohne Ambitionen kommt man im Sport nicht weit. Sie waren im FCK – mit einigen Lücken – stets vorhanden. Wie der Club in der Neuzeit nun reagieren würde, wissen wir nicht. So liegt alles Weitere in der Ferne. Vorerst stehen die nächsten 13 Spiele an. Und die treuen Fans mit neuen Schals hoffen! Auf was wissen wir auch nicht genau. Wohl mal einfach aufs Gewinnen. Supersuper.

  3. Das nachträgliche Ränkespiel um die Auswahl des Geläufs ist sicher diskutabel. Ich kenne die Gründe nicht, warum auf “Kunst”, zudem in reduzierter Platzgröße, gespielt wurde. Über das Regelkonforme wacht grundsätzlich der Verband. Und dass man sich auch in dieser Liga (nicht nur in der Superleague!) auf Kunstrasen einzustellen hat (so beim SV Schaffhausen), ist bekannt. Kreuzlingen bildet daher keine Ausnahme.

    Was mich (noch aus Distanz) mehr ärgert, ist der diskutable Umgang mit der Platzangelegenheit, die sich hier in der Planung durch die Stadt (und den Club?) zeigt. Der zu kleine Kunstrasenplatz hatte damals eben dort zu enden, wo der See beginnt! Ganz einfach? Nein: kleinkariert! (kostete rund eine Million, Stehrampen dazu wurden gestrichen!). Oder man deklariert diesen Platz einfach nur als Trainingsplatz – o.k.-o.k.! (Nebenbei: Gegenüber wäre ein grösserer Platz für einen Umbau zur Verfügung gestanden).

    Die ganze Verworrenheit mit der – so genannten – “Planungssicherheit” im sportlichen Hafenareal-/Klein Venedig-Gebiet zeigt sich auch hier (und kommt teuer!). Das ist ein Thema, an dem der FCK leider noch lange zu knabbern haben wird! Wenn es schon “Mut” braucht, sportlich reüssieren zu wollen, sollte sich dieser “Mut” auch in der Entscheidungsfähigkeit der Stadt abbilden, die endlich, endlich zu erklären hätte, wie es bereits in einigen Jahren im Hafenareal – oder anderswo -aussehen wird. Es wäre eine Genugtuung und ein Ansporn für den Club, wie immer der Entscheid ausfällt. Man könnte intelligent und sportlich sachgerecht vorplanen. Die derzeitige Hängepartie ist Gift – sportlich und gesellschaftlich.

  4. Schade, dass hier Mehrheitlich nicht über den tollen Spitzenkampf, sondern über das „Geläuf“ diskutiert wird. Die Diskussion um Kunstrasen Ja, oder Nein ist schon amüsant mitzuverfolgen.
    Fakt ist, es wurde entschieden, dass auf Kunstrasen gespielt wird, und auf das mussten sich beide Mannschaften vorbereiten. Der FC Kreuzlingen hatte da wohl mehr Vorbereitungszeit um sich auf das Kunstrasengeläuf einzustellen, bzw. vorzubereiten. Der FC Widnau erfuhr ja erst einen Tag zuvor, dass auf Kunstrasen gespielt wird. Das hätte man von Seiten des FC Kreuzlingen dem FC Widnau durchaus auch früher bekanntgeben können.
    Ich war jedenfalls auch bereits dabei die Fahnen ca. 40 Minuten vor Spielbeginn beim Hauptplatz zu montieren, als mich ein höflicher Kreuzlinger mit den Worten: „ darf ich ein Hinweis geben, es wird da vorne auf dem Kunstrasen gespielt“ darauf aufmerksam machte, das dieses Spitzenspiel nicht auf Natur-, sondern auf Kunstrasen ausgetragen wird.

    Zum Spiel:
    Auch auf dem Kunstrasenplatz zeigten beide Mannschaften, dass Sie Zurecht im Spitzenfeld vertreten sind. Von Beginn an war es ein intensives Fussballspiel. Der FC Widnau fand besser ins Spiel, und hatte eigentlich in der gesamten 1.Halbzeit den Gegner jederzeit im Griff. Das frühe Führungstor (3.) spielte dem FC Widnau sicherlich in die Karten. Der zweite Schock kam für den FC Kreuzlingen wenige Minuten später. Hafetschutter nennt es ein rüdes Foul, ich sage eher, es war eine unglückliche Aktion. Bode wurde von Lässer, der sicher kein unfairer Spieler ist, gefoult. Lässer kann man sicherlich keine Absicht unterstellen. Es war einfach unglücklich, und für Bode leider sehr schmerzhaft. Obwohl der Spieler noch einige Minuten versuchte weiterzuspielen, musste Bode in der 11.Minute ausgewechselt werden. Ein grosser Verlust, war dieser Spieler in den letzten Jahren steht’s ein Unruheherd für die gegnerische Mannschaft. An dieser Stelle gute Besserung.

    Nur wenige Sekunden nach diesem Verletzungsbedingten Wechsel konnte der FC Kreuzlingen zum 1:1 Ausgleichen. Nach einem Schuss von der Strafraumgrenze fand der Ball via Pfosten den Weg ins Widnauer Tor. Es sollte eine der wenigen Offensivaktionen des FC Kreuzlingen in Halbzeit 1 gewesen sein. Die Widnauer Abwehr spielte auch in Kreuzlingen diszipliniert. In der 1.Halbzeit stand die Widnauer Abwehr hervorragend. Daher kam der offensivstarke FC K kaum zu Abschlüssen. Die Widnauer ihrerseits konnten sich immer wieder Gelegenheiten erspielen. Zwei, drei Mal konnte der gegnerische Torhüter einen weiteren Rückstand vermeiden. Zur Pause hätte der FC Widnau eigentlich in Führung liegen müssen, war man doch über die gesamte 1.Halbzeit die bessere, und daher auch gefährlichere Mannschaft. Leider resultierte aus den vorhandenen Chancen lediglich 1 Tor. Es hätten bei einer sehr guten Chancenauswertung gut und gerne auch zwei, drei Tore sein können. Mit dem 1:1 Pausenstand war der ersatzgeschwächte FC Kreuzlingen, aus meiner Sicht, gut bedient.

    In der 2.Halbzeit spielte der FC Kreuzlingen deutlich stärker auf, und daher auch besser. Vor allem die Offensive spielt nun gross auf. Die Widnauer Hintermannschaft kam nun einige Male in Bedrängnis. Man schaffte es aber mit Fleiss, und dem Glück des Tüchtigen, die 2.Halbzeit ohne Gegentor zu überstehen. Einige Male standen die Kreuzlingen nahe am Führungstor.
    Widnau hingegen konnte in der 2.Halbzeit nicht mehr das Offensivfeuerwerk entfachen, wie noch in der 1.Halbzeit. Aus dem Spiel heraus gab es in der 2.Halbzeit fast keine nennenswerte Chance mehr. Trotzdem, zwei sehr gute Chancen hatte der FC Widnau auch in der 2.Halbzeit noch. Ivanusa sah, dass sich der gegnerische Torhüter etwas weit vor dem Tor befand, und hämmerte den Ball aus grosser Distanz (ich schätze es waren so um die 40m.) auf das Tor. Der Flatterball landete zum Leidwesen der zahlreich mitgereisten Widnauer Fans an der Latte. Dieser Schuss von der Seitenlinie, schon fast Höhe Mittellinie, hätte ein Tor verdient gehabt. Hätte es ein Tor gegeben, und man hätte diesen Sonntagsschuss auf Video gehabt, es wäre vielleicht sogar zum Tor des Jahres gekürt worden.
    Die zweite Grosschance hatten die Widnauer durch einen Lässer Freistoss. Der sehr gute gegnerische Torhüter tauchte aber blitzartig in die untere Torecke, und konnte den sehr gut geschossenen Freistoss mit einer Glanztat parieren.

    Man muss aber auch aus Sicht eines FC Widnau Fan ehrlich sagen, dass in der 2.Halbzeit der FC Kreuzlingen für die Musik sorgte. Immer wieder schafften Sie es die Widnauer Hintermannschaft, die in der 1.Halbzeit so sattelfest agierte, in Verlegenheit zu bringen. Der in der 1.Halbzeit lediglich durch sein Tor aufgefallene Stojan Miljic (Nr.9) spielte nun gross auf. Auch die Nr.10 Darko Anic konnte sich steigern, und somit deutlich besser in Szene setzen. Die Widnauer hielten dem Druck aber stand, und konnten somit am Ende ein 1:1 Unentschieden bejubeln.

    Um wie viel es in diesem Spiel ging, merkte man von Minute zu Minute. Taktisch waren beide Mannschaften auf einem Top Niveau. Auch spielerisch war es ein ansehnliches, teilweise sogar sehr gutes Spiel. Ab und zu verschuldete der Kunstrasen Fehlpässe, die auf dem Naturrasen sicherlich den eigenen Mitspieler gefunden hätten. Da beide Mannschaften mit sehr viel Leidenschaft spielten, war es auch ein intensives Spiel. In der 2.Halbzeit, vor allem in der Schlussphase, in der der FC Kreuzlingen vehement auf den Sieg drängte, war es sogar ein hitziges Spiel.
    Nach dem Schlusspfiff gab es zwar noch eine Rudelbildung, am Ende können aber wohl beide Mannschaften mit dieser Punkteteilung leben. Der FC Widnau war in der 1., und der FC Kreuzlingen in der 2.Halbzeit die bessere Mannschaft. Daher ist dieses Resultat Gerecht, obwohl beide Mannschaften, und wohl auch deren Fanlager gerne einen Sieg genommen hätten.

    Aufgrund dieser Punkteteilung ist der FC Weesen der lachende Dritte. Mit 27 Punkten sicherte sich der FC Weesen vor dem punktgleichem FC Widnau die Winterkrone. Dahinter folgt der FC Kreuzlingen (26 Pkt.), SV Schaffhausen (26 Pkt.), FC Will 1900 2 (24 Pkt.), FC Amriswil (22 Pkt.), FC Red Star ZH (22 Pkt.) und der FC Bazenheid (21 Pkt.).
    Der Achte FC Bazenheid (21 Pkt.) und der Herbstmeister FC Weesen (27 Pkt.) sind lediglich durch 6 Punkte getrennt. Da ist für die Rückrunde im Aufstiegsrennen für viel Spannung, und sicherlich auch wieder Zündstoff gesorgt.

    Jetzt steht für beide Mannschaften am Wochenende noch die 1.Quali Runde im Schweizer Cup auf dem Programm. Dafür wünsche ich dem FC Widnau, wie auch dem FC Kreuzlingen bereits jetzt viel Glück. Danach geht es dann in den wohlverdienten Winterurlaub.

    Noch ein Bemerk. Es ist nicht nur Schade, dass dieses Spitzenspiel auf dem Kunstasen ausgetragen wurde, sondern auch, dass der FC Kreuzlingen auf in diesem Spitzenspiel auf so viele Spieler verzichten musste. Der FC Widnau hätte nämlich auch einem in Bestbesetzung auflaufendem FC Kreuzlingen Paroli geboten.
    Diese Widnauer Mannschaft hat unglaubliches Potential. Die Mischung mit den jungen Wilden, und den Routiniers stimmt, und macht diese Mannschaft zu etwas ganz besonderem. Man sollte als Fan eigentlich nicht zu viel Träumen. Mit dieser Mannschaft könnte der Aufstieg am Ende der Saison aus meiner Sicht aber nicht nur ein Traum bleiben, sondern Realität werden.
    Ich habe bereits vor der Saison geschrieben, dass der FC Widnau mit Kovacic (TOR), Ivic (ABW), Lässer (MIT) und Tüccar (STU) über eine Achse verfügt, die in dieser Liga etwas vom besten ist. Wenn dann die anderen Spieler, wie in der abgelaufenen Vorrunde gesehen, ihr Leistungspotential abrufen können, und sogar noch über sich hinauswachsen, dann kommt solch eine tolle Vorrunde heraus, bzw. zu Stande.
    Derzeit ist der FC Widnau ein eingeschworenes Team, bei dem jeder für jeden geht. Hoffentlich kann dieser Kader auch über die Winterpause beisammengehalten werden. Dann ist, wie gesagt, sehr vieles möglich.
    Um am Ende der Saison aber ganz vorne, also auf dem 1.Platz zu stehen, braucht es aber nicht nur weiterhin solch tolle Leistungen, sondern auch das Glück des Tüchtigen. Mal schauen was die Rückrunde bringt. Die Vorfreude auf die Rückrunde ist bei mir jedenfalls riesig. Leier ist die Wartezeit bis Mitte März doch recht lange.

    In diesem Sinne wünsche ich den beiden Mannschaften, allen Fans, bereits jetzt eine erholsame Winterpause.

    Mit besten Grüssen aus dem St. Galler Rheintal (Widnau)
    Markus

  5. Mein grosser Dank geht an Erich Seeger. Erich, was Du leistest ist unglaublich für den FCK mit den wunderbaren Bilder!

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