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Seit 20 Jahren der beste FC

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Das letzte Heimspiel ist vorüber, der Hafetschutter geehrt, es war unter dem Strich eine passable Saison – und die nächste Spielzeit verspricht einiges.

Man hört selten ein Wort darüber wenn es um den Fussball im Kanton geht. Von den letzten 20 Jahren war der FC Kreuzlingen 19 Jahre der bestplatzierte Thurgauer Verein. Kein anderer Verein in der Region bietet so konstant Leistungsfussball an wie die Grün-Weissen, zur Freude von Spielern, Sponsoren und Zuschauern. Keep Reading

“Wolle” Narr ist Hafetschutter

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Beim FC Kreuzlingen haben sich die Zuschauer und Journalisten entschieden. Wolfgang Narr heisst der „Spieler der Saison 2017/2018“. Der 29-jährige Abwehrspieler aus Radolfzell war über die ganze Saison gesehen massgeblich für die stabile Verteidigung der Kreuzlinger verantwortlich und tritt damit die Nachfolge von Vorjahressieger Uwe Beran an.

Wolfgang “Wolle” Narr fiel nicht nur durch seine abgeklärte Spielweise auf, er punktete auch durch seine Fairness. Zudem kam er in der ablaufenden Spielzeit nach Torhüter Kessler auf die meisten Einsatzminuten. Er erhielt bei der diesjährigen Wahl 31% der Stimmen (Vorjahressieger Uwe Beran 32%).

Wolfgang Narr wurde im Januar 2017 vom FC Radolfzell verpflichtet. Zuvor absolvierte er beim SC Pfullendorf und FC Singen 04 77 Partien in der Regionalliga und 32 Partien in der Oberliga. Auf die kommende Saison wird Wolfgang Narr als Spieler/Co-Trainer zum FC Singen 04 zurückkehren. Duplizität der Ereignisse: Auch Vorjahressieger Uwe Beran wechselte nach der Wahl als Spieler/Co-Trainer zu einem anderen Verein – und auch der drittplatzierte wechselte jeweils den Verein. Übrigens fast schon die einzigen zwei Abgänge nach dieser Saison.

Auf den weiteren Plätzen folgen der talentierte 20-jährige Abwehrspieler Simon Affentranger (18% der Stimmen) und der langjährige Stammtorhüter Silvano Kessler (14%).

Die Wahl wird jährlich vom „Hafetschutter – Verein für Kreuzlinger Fussballkultur“ ausgerichtet. Die Hälfte der Stimmen wird durch eine online-Umfrage ermittelt (diesmal 460 Teilnehmer), die andere Hälfte durch 5 Juroren (dieses Jahr: Bruno Brütsch (sport-fan.ch), Nadja Müller (Thurgauer Zeitung, Daniel Kessler (hafetschutter.ch), Toni Murcia (Betreuer 1. Mannschaft) und David Grimm (Vize-Präsident FC Kreuzlingen).

Psycho-Tricks auf allen Seiten

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Überraschung 1 vor dem Spiel: eine neue Lautsprecheranlage auf dem Dach der Bodensee-Arena – nun hört man auch im Norman-Smith-Stand die Durchsagen des Stadionsprechers.

Überraschung 2: Chur verpflichtete mit seinem alten Erfolgs-Trainer Michael Nushöhr einen Feuerwehrmann der die Abstiegsgefahr der Bündner bannen sollte. Revanche! – dachte ich sofort. Was war das für ein Spiel, vor dreizehn Jahren, als sich an der Churer Ringstrasse (mit Trainer Nushöhr!) 15 Minuten vor Schluss der Ball mit Hilfe einer Windböe aus 30 Metern Entfernung ins Kreuzlinger Tor senkte und alle Challenge-League-Hoffnungen der Kreuzlinger zunichte machte!

Vor dem Spiel Trikot-Chaos im Hafenareal. Die Churer kamen als weisses Ballett aufs Feld, zu ähnlich dem Kreuzlinger Trikot-Satz befand der Schiedsrichter. Also wieder alle in die Kabine. Auf der Tribüne wetterte man bereits gegen den ehemaligen Bundesliga-Profi Nushöhr*, “Psycho-Tricks vom Nushöhr!” Der FCK kam schliesslich in Pech-Schwarz aufs Feld – und schoss die Bündner mit 3:1 ab.

Ein anderer Psycho-Trick half mehr, Penalty für Chur, Silvano Kessler steht neben dem Kasten, verzögert die Ausführung, klatscht zweimal kräftig in die Hände – es hallt durchs ganze Hafenareal – rennt zurück auf die Linie und hext den Ball des ob diesen Vorspiels zögerlich wirkenden Churers wie ein Berserker aus dem Tor – Grandios! Siehe Foto, ja er kam noch an den Ball!

* Stuttgart-Profi Nushöhr – drei verwandelte Elfmeter gegen Hannover 96 am 8. Februar 1986 – er wird es sein ganzes Leben hören, so auch nach dem Spiel in unserem Club-Beizli:

Trainertalk in Kreuzlingen vor 7 Zuhörern: “Micha, erzähl mal, wie war das, damals, Bundesliga, drei Elfmeter…”.

Die 2. Mannschaft gewinnt zudem gegen die Reserve von Rorschach-Goldach und schafft damit den Klassenerhalt in der 3. Liga.

Nachtrag, eingesandt durch einen Leser mit folgendem Kommentar: “Churer sitzen mit  ihren roten Originaltenüs auf der Bank! Sogar die Spielernummern sind korrekt (Bild aufgenommen bei einer Trinkpause). Das heisst: Beim Wechseln mussten die Bündner erst ihr Originaltrikot abstreifen und ins “falsche” Weisse wechseln! 

Dritter Sieg in Folge

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Es läuft wieder, der FCK fährt mit dem 3:0 gegen den FC Dübendorf seinen dritten Sieg in Folge ein. Vollkommen richtig, wenn Kürsat Ortancioglu den geradezu fatalen Rückrundenstart gegen den FC Frauenfeld im Trainertalk nochmals erwähnt. Dieses Spiel hat uns im Rückblick mindestens 9 Punkte gekostet und mit diesen Punkten wäre man im Spitzentrio. Seis drum, ich habe den Eindruck die Mannschaft wächst an dieser Erfahrung – und mit ihr der ganze Verein, welcher mit einer ungewohnten Gelassenheit auf die Niederlagenserie der vergangenen Monate reagierte.

Im Spielbericht vom FC Dübendorf findet sich noch dieses:

Den Kommentar des Tages liefert der Kreuzlinger Grillmeister. Erst warnte er vor der Schärfe der Chiliwurst, worauf Torhütertrainer Heinz Büchi nach einem ersten Bissen entgegnete, diese sei «nicht so scharf, ganz harmlos». «So wie ihr Fussball spielt, die Wurst passt zu euch», sein hartes, aber nicht ganz unwahres Fazit.

Der aufmerksame Leser wird es gemerkt haben, ich schwänzte das Auswärtsspiel in Buchs und auch im nächsten Spiel beim FC Freienbach werde ich nicht dabei sein. Wir bauen die nächsten 6 Monate unser 90-jähriges Haus in Oberaach komplett um, nebst zwei Kleinkindern und Beruf, da muss man auch mal verzichten können.

Jetzt noch bis am Mittwoch abstimmen für den “Hafetschutter der Saison“, es zeichnet sich ein sehr knapper Ausgang ab!

Spielerwahl 2017 / 2018

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Wähle den Kreuzlinger Spieler der Saison!  Das online-voting läuft vom 9. bis 16. Mai.

Der Sieger wird am Samstag, 2. Juni 2018 vor oder nach dem Heimspiel gegen den FC Winkeln bekannt gegeben.

Wahlmodus und weitere Informationen zur Wahl

Jetzt abstimmen:

Mutlos im Wiler Bergholz

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Kaum ein Kreuzlinger Zuschauer fand den Weg ins Wiler Bergholz, immerhin konnte man sich so für einmal 90 Minuten auf das Spiel konzentrieren. Keep Reading

Warten auf den erlösenden Sieg

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Bei schönstem Fussballwetter fanden sich nur 180 Zuschauer im Hafenareal ein. Saisonminusrekord, nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Folge wenig verwunderlich. Keep Reading

Im Windschatten der REKA

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Auf der Internetpräsenz des Kreuzlinger REKA-Projektes findet sich obiger Plan zum Seezelg. Nach den letzten mir bekannten Informationen der Stadtverantwortlichen (Juni 2017) sind drei Fussballplätze vorgesehen, davon eines mit Garderobengebäude und Tribüne. Langfristig würden diese wahrscheinlich die Plätze im Hafenareal ersetzen. Keep Reading

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